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  3. IDC: PC-Markt im 1. Quartal 2013 um 14 Prozent eingebrochen

Laut den Marktforschern von IDC und Gartner werden immer weniger PCs und Notebooks verkauft. Gegenüber dem Vorjahresquartal konnten im 1.Quartal 2013 mit insgesamt 76,3 Millionen verkauften PCs rund 14 Prozent weniger abgesetzt werden. Den stärksten Rückgang musste das taiwanesische Unternehmen Acer mit 31,3 Prozent hinnehmen, auch der größte PC Hersteller HP hatte mit 23,7 Prozent weniger Verkäufen einen bedeutend schwächeren Absatz. Einzig das chinesische Unternehmen Lenovo konnte die Verkäufe mit 11,7 Millionen Stück stabil halten und schließt nun bis auf 300.000 Stück auf HP auf.

IDC sieht im Marktstart von Microsofts neuem Windows 8 Betriebssystem eine Bremse für den Verkauf von PCs. Die neue Oberfläche verunsichere die Konsumenten und der starke Fokus auf die Bedienung über Touchsceens und einhergehende Verteuerung der Geräte seien für die schlechten Absatzzahlen verantwortlich. Gleichzeitig greifen die Kunden vermehrt zu mobileren Geräten wie Smartphones und Tablets anstelle klassischer Desktop-PCs für den ausschließlichen Heimeinsatz. Die Innovationen der PC-Hersteller seien für viele Endkunden nicht überzeugend genug, um attraktiven mobilen Endgeräten entgegen zu stehen.

Seit Anfang 2012 verzeichnen die PC-Hersteller rückläufige Verkaufszahlen, der erhoffte Aufschwung durch das Windows 8 Betriebssystem blieb aus. Verstärkt würden die negativen Effekte durch den Umbau großer Unternehmen wie HP und Dell. Laut David Daoud, Research Director bei IDC, unterliege die PC-Industrie "einer kritischen Weichenstellung". Um die Relevanz für Konsumenten zu erhalten, seien nun "strategische Entscheidungen" nötig.

Quelle: IDC

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