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IBM: Apples Macs helfen uns dabei, Kosten einzusparen (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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I’m a Mac: Trotz hoher Qualität und spezieller Software werden Apple-Computer von vielen als überteuert angesehen.

IBM ist nach Microsoft und Intel wohl noch immer der Firmenname, der von langjährigen Computernutzern als erstes genannt wird, wenn es um die Geschichte des Windows-PCs geht. Dabei hat sich der US-amerikanische IT-Konzern schon vor Jahren aus dem klassischen PC-Geschäft verabschiedet und konzentriert sich überwiegend auf Cloud- sowie Software-Lösungen für den Business-Sektor. Seit 2014 arbeitet IBM außerdem eng mit Apple zusammen und hat auch als Folge dieser Kooperation begonnen, den eigenen Angestellten die Wahl zwischen einem Windows-PC und einem Mac als Arbeitsgerät zu gewähren. Auf der sogenannten Jamf Nation User Conference sprach kürzlich IBMs Fletcher Previn darüber, wie dieses Unterfangen bislang verlaufen ist und welche Erkenntnisse inzwischen gewonnen werden konnten. Die Aussagen werden den ein oder anderen sicherlich überraschen.

Nach Angaben von IBM haben die eigenen Mitarbeiter seit Mitte 2015 die Möglichkeit, sich für einen Mac zu entscheiden. Wie Previn ausführt, wurden seither rund 90000 Macs von der internen IT-Abteilung ausgegeben. Das sei zum einen dem großen Interesse und der hohen Akzeptanz der Mitarbeiter für die Plattform geschuldet, zum anderen aber auch dem niedrigen Administrationsaufwand, die Apples Computer mit sich brächten. Laut Previn kümmern sich lediglich fünf Administratoren um die Mac-Armada von IBM.

Besonders interessant für ein riesiges Unternehmen wie IBM ist aber natürlich bei all dem der Kostenfaktor. Aufgrund des relativ hohen Preisniveaus das Apples Computer aufweisen, drängt sich für den gewöhnlichen PC-Nutzer die Annahme auf, der US-Konzern müsse doch für seine Mac-Anschaffungen deutlich tiefer in die Taschen greifen als für vergleichbare Windows-PCs. Dieser Annahme erteilt Previn jedoch eine deutliche Absage. Über den Kurs des letzten Jahres konnte IBM nämlich feststellen, dass sogar das Gegenteil der Fall ist. Die verzeichneten Anschaffungs-, Reparatur- und Supportkosten für Macs würden insgesamt geringer ausfallen als für PCs, so der Manager. IBMs Prognose nach könnten über den Kurs von vier Jahren bis zu 543 US-Dollar mit einem Mac im Vergleich zu einem ähnlichen PC eingespart werden. Wirklich signifikant wird diese Summe, wenn nun auch noch bedacht wird, dass der Konzern erwartet, bis zum Jahresende rund 100000 Macs ausgegeben zu haben.

Bei all dem sollte abschließend noch erwähnt werden, dass IBM ungeachtet der berechneten Kostenersparnis weiterhin keinen Umstieg der Belegschaft zum Mac forciert. Die Popularität der Apple-Computer unter den IBM-Mitarbeitern steige jedoch von ganz alleine, so Previn. Inzwischen gäben 73 Prozent der Gesamtbelegschaft an, einen Mac als nächstes Arbeitsgerät zu bevorzugen. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, liefere IBM 1300 Macs pro Woche an Mitarbeiter aus.

Quelle: jamf

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