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HTC Vive: VR-Headset kostet 899 Euro, kann vorbestellt werden (Bild 1 von 1)Bildquelle: HTC
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Das Jahr von Virtual Reality: Neben dem Oculus Rift kommt im Frühjahr 2016 auch das VR-Headset HTC Vive auf den Markt.

HTC hat den Vorverkauf für sein in Zusammenarbeit mit Valve - dem Betreiber der PC-Spiele-Distributionsplattform Steam – entwickeltes Virtual Reality (VR) Headset gestartet und Interessenten hierzulande müssen kräftig in die Tasche greifen. Das HTC Vive kostet auf dem europäischen Festland 899 Euro (inklusive Steuern). In Großbritannien werden 689 Pfund (ebenfalls inklusive Steuern) fällig, während in den USA 799 US-Dollar (ohne Steuern) investiert werden müssen. Für Vorbesteller wird gemäß offiziellen Angaben ab dem 5. April mit der Auslieferung begonnen.


2016 ist das Jahr von Virtual Reality, wie es die Spielebranche gerne ausdrückt. Mit dem HTC Vive wird in den kommenden Monaten bereits das zweite fortschrittliche VR-Headset erscheinen, das Nutzer mit geeignetem PC in virtuelle Welten eintauchen lassen wird. Die Alternative dazu, das Oculus Rift, kann bereits seit seit Januar zum Preis von 699 Euro vorbestellt werden und soll ab Ende März in die Hände von Endverbrauchern gelangen.

Im direkten Vergleich zwischen dem Vive und dem Oculus Rift kostet das HTC-Produkt zwar zunächst einmal mehr, allerdings liegen dem Headset der Taiwaner auch noch kabellose Eingabegeräte in Form von zwei Steam-VR-Controllern bei und im Lieferumfang sind außerdem zwei Vive Basis-Stationen, ein Headset und eine Link Box für die Verbindung zum PC enthalten. Alle diese Dinge zusammen sollen dafür sorgen, dass das Virtual-Reality-Erlebnis mit dem HTC Vive einzigartig wird. Software-seitig setzt die VR-Lösung auf Valves Programmierschnittstelle SteamVR auf.

Apropos Software: Teil des HTC Vive Vorbestellerpakets sind auch ein paar VR-taugliche Applikationen. So kommen mit dem Headset sowohl die beiden Spiele Job Simulator und Fantastic Contraption als auch das Mal- und Illustrationsprogramm Tilt Brush von Google.


Bei alle Vorfreude, die so manchen beim Gedanken an intensive Spieleerlebnisse in einer virtuellen Realität überkommen mag, sollte noch bedacht werden, dass zur ordnungsgemäßen Verwendung des Vive ein relativ leistungsfähiger Gaming-PC nötig ist. HTC empfiehlt unter anderem mindestens eine Grafikkarte vom Typ Nvidia GeForce GTX 970 oder AMD Radeon R9 290 sowie einen Intel Core i5-4590 oder AMD FX 8350 Prozessor beziehungsweise ein entsprechend potent ausgestattetes Notebook.

Quelle: HTC Vive

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