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HTC U Play & Ultra: HTC präsentiert neue Smartphones mit Glas-Chassis und eigener KI (Bild 1 von 7)Bildquelle: HTC
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U Play und Ultra: Die beiden neuen HTC-Smartphones warten mit derselben Gehäusekonstruktion auf und bieten keinen 3,5 Millimeter Kopfhöreranschluss.

HTC hat heute die brandneue Smartphone-Reihe „U“ vorgestellt, deren erste Vertreter das HTC U Ultra und das HTC U Play darstellen. Zu den wichtigsten neuen Features der beiden Geräte zählen zum einen der neu entwickelte, nun mitgelieferte intelligente Assistent, zum anderen das komplett neu vom Hersteller entworfene Industriedesign, welches mit viel Glas aufwartet und endlich wieder mehr Kunden anlocken und begeistern soll.

Das Aussehen beziehungsweise Chassis-Design der beiden Smartphone-Neuvorstellungen von HTC ist entschieden anders als bei den in den letzten Jahren verkauften Geräten der One- und 10-Reihe. Der Hersteller setzt nun auf eine spezielle Fertigungstechnologie, um Glas unter hohem Druck und großer Hitze dreidimensional zu biegen. Resultat ist ein schlankes und widerstandsfähiges Gehäuse, das insgesamt deutlich rundere Formen aufweist wie die Vorgängermodelle und eine reflektierende Glasrückseite bietet, die bei Lichtreflexionen wie eine Flüssigkeit wirken soll. Beide neuen Smartphones werden zudem in den Farbvarianten Schwarz, Weiß, Blau und Pink erhältlich sein und wie Apples iPhone 7 Reihe ganz ohne 3,5 Millimeter Kopfhöreranschluss auskommen.

HTC U Ultra

Hinsichtlich des Chassis-Designs sind sich das HTC U Ultra und U Play sehr ähnlich, aber was die Spezifikationen angeht gibt es doch klare Unterschiede. So handelt es sich beim U Ultra um ein Smartphone mit großem 5,7 Zoll Display, dessen Hardware aktuell noch im High-End-Segment eingeordnet werden muss. Exklusivmerkmale sind außerdem das zweite 2,05 Zoll Display am oberen Ende des Geräts, auf dem Benachrichtigungen und eingehende Kurznachrichten eingeblendet werden, um den Nutzer nicht von seiner Aktivität auf dem Haupt-Display abzulenken, sowie vier eingebaute Mikrofone. Die Mikrofone sind ständig empfangsbereit, sollen aber nur sehr wenig Strom benötigen, und dienen zur Stimmerkennung selbst über einige Meter Entfernung. Anwender haben so die Möglichkeit, allein ihre Stimme zum Entsperren des Smartphones zu verwenden, oder aber mit dem virtuellen Assistenten zu interagieren.

Das 5,7 Zoll Display des U Ultra löst mit 2560 x 1440 Pixel auf, das Rechenherz stellt ein Qualcomm Snapdragon 821 Prozessor dar und die RAM-Ausstattung ist mit 4 Gigabyte ebenfalls auf dem Niveau anderer aktueller Flaggschiffe auf dem Markt. HTC bringt in dem Chassis seines neuen High-End-Smartphones auch einen microSD-Kartenslot (bis zu 2 Terabyte) unter, einen Fingerabdrucksensor, BoomSound-Lautsprecher sowie einen 3000 mAh Akku, der die Quick Charge 3.0 Technologie unterstützt. In Sachen Konnektivität bietet es ein LTE Cat.12 Modem, WLAN nach 802.11ac Standard, Bluetooth und GPS. Des Weiteren ist das Gerät Dual-SIM-fähig und weist einen USB Typ-C Port mit USB 3.0 Geschwindigkeit auf.

Deutliche Verbesserungen verspricht HTC auch bezüglich der Kameras seiner neuen Smartphones. In beiden Geräten verbauen die Taiwaner eine Frontkamera, die zwei Modi beherrscht: Zum einen können im 16 Megapixel Modus hochauflösende Bilder bei guten Lichtverhältnissen geknipst werden, zum anderen wartet der 4 Megapixel UltraPixel Modus mit hoher Aufnahmequalität des Nachts oder anderweitig geringem Umgebungslicht auf. Die Hauptkamera auf der Rückseite nutzt beim U Ultra einen 12 Megapixel Ultrapixel Sensor mit einer F/1.8 Blende, 1,55 µm Pixelgröße und Laser- sowie Phasenvergleich-Autofokus plus optischem Bildstabilisator.

HTC will das neue U Ultra Ende Februar 2017 sowohl in einer 64 Gigabyte als auch einer 128 Gigabyte Variante auf den internationalen Markt bringen. Das 64 Gigabyte Modell wird dann hierzulande 749 Euro (UVP) kosten, das 128 Gigabyte Modell - exklusiv mit einer besonders widerstandsfähigen Front aus Saphir-Glas - 849 Euro (UVP).

HTC U Play

Wie erwähnt ist das U Play abgesehen vom Chassis das entschieden konventionellere Smartphone im Vergleich zum U Ultra. Es verfügt über ein 5,2 Zoll großes Display, das mit 1920 x 1080 Pixel auflöst, und wird von dem Mediatek Octa-Core-Prozessor Helio P10 angetrieben, dem 3 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Flash-Speicher zur Seite stehen.

Analog zum großen Bruder verfügt auch das U Play über einen microSD-Kartenslot, Dual-SIM-Unterstützung und einen USB Typ-C Port. Letzterer kann bei dem kleineren Modell jedoch lediglich USB 2.0 Geschwindigkeit liefern. Ebenfalls zum U Ultra identisch ist die Frontkamera, die rückseitige Hauptkamera ist aber eine andere. Sie besitzt einen klassischen 16 Megapixel Sensor mit f/2.0 Blende, optischem Bildstabilisator und Phasenvergleich-Autofokus.

Die Ausstattung des U Play wird abgerundet durch einen Fingerabdrucksensor, zwei integrierte Mikrofone, ein LTE Cat.6 Modul, Unterstützung für WLAN nach 802.11ac, Bluetooth und GPS sowie einen 2500 mAh Akku, der Fast Charging bietet.

Das HTC U Play wird laut Hersteller Anfang März 2017 im internationalen Handel zu finden sein und soll hierzulande dann zum Preis von 449 Euro (UVP) erhältlich sein.

Software und smarte Kopfhörer
Auf den beiden neuen Smartphones der U-Serie installiert HTC ab Werk Android 7.0 zusammen mit der aktuellsten Version der hauseigenen Sense-Oberfläche vor. Außerdem neu in Sachen Software ist die ebenfalls mitgelieferte „künstlicher Intelligenz“ namens HTC Sense Companion, die allzeit als virtueller Assistent hilfsbereit zur Seite stehen und dabei von den Gewohnheiten des Nutzers lernen soll. HTC spricht von kontextbezogenen Erinnerungen und Empfehlungen, mit denen der Sense Companion unter anderem aufwarten kann. Wie ausgereift und nützlich die Software ist, muss sich aber erst noch zeigen.

Zum Lieferumfang der zwei HTC-Neuvorstellungen gehören löblicherweise auch kabelgebundene Kopfhörer, die aufgrund der fehlenden 3,5 Millimeter Klinke über einen USB-C-Anschluss verfügen.Bei diesen USonic genannten Modellen soll es sich aber nicht um ganz einfache, sondern um intelligente Kopfhörer handeln, die sich an das individuelle Hörvermögen der Nutzers anpassen und Umgebungsgeräusche reduzieren können.

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