1. Startseite
  2. News
  3. HTC: Taiwanesischer Hersteller will den drohenden Verkauf abwenden

Trotz der respektablen Verkäufe des HTC One ist der taiwanesische Hersteller HTC in Schieflage geratenBildquelle: HTC
Fotogalerie (1)
Auf Schlingerkurs: Trotz der respektablen Verkäufe des HTC One ist der taiwanesische Hersteller HTC in Schieflage geraten.

Um die Nachrichtenlage des taiwanesischen Mobilfunkherstellers HTC ist es schon länger nicht zum Besten bestellt. Der Marktanteil schrumpfte innerhalb von zwei Jahren von 11 auf 2,6 Prozent, da sich die Produkte von HTC eher schleppend verkaufen, und Mitte des Jahres wurde dann auch noch vermeldet, man werde weltweit diverse Standorte schließen und bis zu 1.000 Mitarbeiter entlassen. Die Reaktion des Marktes ließ nicht lange auf sich warten: Als mögliche Käufer des angeschlagenen Unternehmens stehen laut diverser Quellen Lenovo, Huawei und ZTE bereit. Doch so leicht gibt sich die Führungsetage um Peter Chou und Cher Wang nicht geschlagen.

So zieht sich Peter Chou für eine unbestimmte Zeit von seinem CEO-Posten zurück, um sich vollumfänglich dem Job des Produktentwicklers und -innovator widmen zu können. Damit sollen neue Märkte erschlossen und verloren gegangene zurückgeholt werden, die in der Vergangenheit leichtfertig aufs Spiel gesetzt wurden. Dabei waren die Aussichten zwischenzeitlich sehr gut, als HTC im Mai 2013 mitteilen konnte, dass sich das Flaggschiff HTC One innerhalb von nur zwei Monaten etwa fünf Millionen Mal verkauft hat. Den Posten von Peter Chou wird die bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Cher Wang übernehmen, die sich verstärkt um die Bereiche Vertrieb, Marketing und Zulieferer kümmern wird. Dafür wird sie ihre Teilzeitarbeit in einen Vollzeitjob umwandeln, um das leck geschlagene Schiff wieder flott zu machen. Schließlich gehört der Familie Wang ein Teil von HTC.

Quelle: Financial Times

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.