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HTC One A9Bildquelle: HTC
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HTC One A9: Die Verwechslungsgefahr mit aktuellen iPhones ist hoch, könnte HTC allerdings zum ersehnten Verkaufserfolg verhelfen.

HTC hat heute Abend in New York City eine neue Smartphone-Serie namens One A vorgestellt, die in Zukunft die bereits bekannte One M Serie ergänzen wird. Der erste Vertreter der neuen Modellreihe ist das One A9, das unter dem Codenamen „Aero“ bereits seit längerem durch die Netz-Gerüchteküche schwirrte. Genau wie es diverse Leaks andeuteten, ist das One A9 auf den ersten Blick ein waschechter iPhone-6-Klon, bringt aber laut Hersteller ganz eigene Design-Innovationen mit. Wichtig ist außerdem, dass auf dem Gerät ab Werk das neue Android 6.0 Marshmallow läuft, dem HTC zudem eine aktualisierte Version der hauseigenen Sense-Oberfläche spendiert hat.

Genau wie ältere Modelle der One-M-Reihe und eben die iPhone 6 beziehungsweise 6s Familie verfügt das One A9 über ein Aluminium-Unibody-Chassis. Dieses ist in seiner Form allerdings eindeutig von Apples aktuellen Smartphones inspiriert bis hin zum sich leicht von der Rückseite abhebenden Kameramodul oder der Platzierung eines einzelnen Mono-Lautsprechers an der Unterseite. Nichtsdestotrotz hat HTC aber Feinheiten wie beispielsweise die Antennenanordnung oder die Rundungen an den Displayseiten nach eigenen Vorstellungen umgesetzt. Die Dicke des One A9 gibt das taiwanische Unternehmen mit 7,2 Millimeter, das Gewicht mit 143 Gramm an. Das Display ist mit einer Bilddiagonale von 5 Zoll größer als das des iPhone 6/6s, löst mit Full HD (1920 x 1080 Pixel) auf und verwendet AMOLED-Technik.

Im Gehäuse des neuen HTC-Smartphones arbeitet zwar kein High-End-SoC, mit dem Qualcomm Snapdragon 617 aber immerhin ein aktueller 64-Bit-Chipsatz der gehobenen Mittelklasse, der für alle alltäglichen Aufgaben eine mehr als zufriedenstellende Leistung bieten sollte. Der Snapdragon 617 verfügt über insgesamt acht CPU-Kerne vom Typ ARM Cortex A53, von denen vier mit einer Taktfrequenz von bis zu 1,5 Gigahertz und vier mit bis zu 1,2 Gigahertz rechnen. Außerdem integriert das SoC eine Adreno 405 GPU. Dem Qualcomm-Prozessor stehen im One A9 entweder 2 Gigabyte RAM und 16 Gigabyte Flash-Speicher oder 3 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Flash-Speicher (je nach Modellvariante) zur Seite. Darüber hinaus finden im Chassis auch noch ein microSDXC-Kartenslot und ein 2150-mAh-Akku Platz. Letzterer soll dem One A9 bei der Wiedergabe von gestreamten HD-Videos eine Laufzeit von 12 Stunden, während des Telefonierens über das 3G-Netz bis zu 16 Stunden ermöglichen.

Zur drahtlosen Kommunikation unterstützt das neue HTC-Flaggschiff 2G, 3G und 4G LTE in Mobilfunknetzen sowie WLAN nach 802.11ac (2,4 / 5 Gigahertz) und Bluetooth 4.1. Die Ausstattung des Smartphones wird abgerundet durch einen Fingerabdrucksensor unterhalb des Displays, einem microUSB 2.0 Anschluss, der zur Datenübertragung beziehungsweise zur Stromversorgung dient, und einer 13 Megapixel Hauptkamera auf der Rückseite mit Saphirglas-Abdeckung, einer f/2.0 Blende und optischem Bildstabilisator sowie einer 4 Megapixel (UltraPixel) Frontkamera, die ebenfalls mit f/2.0 Blende aufwartet. Den Angaben des Herstellers nach lassen sich Fotos auf dem Smartphone auf Wunsch auch im RAW-Format speichern.


HTC wird das neue One A9 in Europa beziehungsweise Deutschland in den kommenden Wochen in den vier Farbvarianten Carbon Gray, Opal Silver, Topaz Gold und Deep Garnet auf den Markt bringen. Es wird in der Eurozone allerdings nur das Modell mit 2 Gigabyte RAM und 16 Gigabyte Speicher zu kaufen geben. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers dafür liegt hierzulande bei 579 Euro (inklusive Mehrwertsteuer). Zum Vergleich: In den USA wird die Variante mit 3 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Speicher für 399 US-Dollar (ohne Steuern) zu bekommen sein.

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