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  3. HTC: Arbeit an eigener Smartwatch wird fortgesetzt, Release erst 2015

HTC arbeitet weiterhin an seiner eigenen Smartwatch.Bildquelle: HTC
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Einstieg erst 2015: HTC will auf dem Markt der Wearable Devices erst im kommenden Jahr einsteigen.

Bereits 2013 gab es erste Hinweise darauf, dass HTC einen Einstieg in den Markt der Wearable Devices plant. Zu diversen Zeitpunkten gab es immer wieder Gerüchte rund um die mögliche Vorstellung einer Smartwatch aus dem Hause des taiwanesischen Unternehmens. Diese stellten sich allerdings immer wieder als Falschmeldungen heraus. Für den heutigen Tag hat HTC zu einer neuen Veranstaltung eingeladen, eine eigene Uhr wird dort allerdings nicht vorgestellt werden, stattdessen wird sich erneut alles rund um eines oder mehrere neue Smartphones drehen.

Gegenüber Re/code äußerte sich HTC Amerika bereits und gab bekannt, dass man ursprünglich geplant hatte die eigene Smartwatch in etwa im aktuellen Zeitraum vorzustellen. Allerdings sei dieser Zeitpunkt einfach noch zu früh, da der Markt noch nicht bereit sei. Es gebe aktuell noch nicht ausreichend Gründe dafür, wirklich jeden Tag eine Smartwatch zu tragen. Bei den Kunden müsste eine echte Notwendigkeit oder aber zumindest mehrere Gründe vorliegen, um überhaupt regelmäßig eine solche Uhr tragen zu wollen oder tragen zu müssen. Die Strategie von HTC soll somit erst Anfang 2015 bekannt gegeben werden, womit ein Marktstart wohl vor dem Frühjahr 2015 ausgeschlossen werden kann.

Die Überlegungen seitens HTC sind dabei durchaus nachvollziehbar. Schließlich bringt es dem Unternehmen recht wenig eine Smartwatch auf den Markt zu werfen, wenn sich diese nur in sehr kleinen Stückzahlen überhaupt verkaufen würde. Im Grunde ist keine der bisherigen Uhren ein Must Have oder wirklich bereits als ausgereift zu betrachten. Nicht grundlos bringen LG, Samsung und andere Hersteller in sehr kurzen Abständen ständig leicht veränderte und verbesserte Modelle ihrer Smartwatches auf den Markt. Vielleicht kann Apple mit seiner eigenen Uhr etwas erreichen, was ihnen bereits für Smartphones und Tablets gelungen ist, nämlich die Erschließung des Massenmarkts für diese Produktkategorien. Bis dahin werden wir aber wohl auch weiterhin unzählige Modelle von diversen Herstellern in verschiedener Form und mit unterschiedlichen Betriebssystemen zu Gesicht bekommen.

Quelle: Re/Code

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