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  3. HP Stream: 14-Zoll Notebook für unter 200 US-Dollar mit Windows 8.1 und AMD-Technik

Die HP Stream Notebooks werden zur Alternative der Chromebooks.Bildquelle: HP
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Konkurrenz zum Chromebook: Die HP Stream-Serie verbindet kostengünstige Notebook-Technik mit Windows 8.1 und Cloud-Speicher.

Was früher die Netbooks waren, sind heute die Chromebooks. Die Chromebooks sind preiswert, relativ klein, bieten ausreichende Leistung für einfache Ansprüche und sie setzen vor allem verstärkt auf Cloud-Lösungen anstelle von lokalen Speicherlösungen. Microsoft wollte Google in diesem Segment allerdings nicht gänzlich das Feld überlassen. Die HP Stream-Reihe ist dabei eine erste Alternativ-Serie zu den Chromebooks. Diese setzt dabei nicht auf Cloud-Lösungen von Google, sondern stattdessen auf Windows 8.1 und OneDrive von Microsoft. In einem Reparaturhandbuch von HP sind nun die Details zur günstigsten Version des HP Stream für 199 US-Dollar aufgetaucht.

Das preiswerteste Modell setzt auf eine SoC-Lösung von AMD, nämlich den A4 Micro-6400T mit vier Kernen und einer Taktrate von 1,0 GHz. Die integrierte GPU Radeon R3 zieht lediglich 4,5 Watt und dürfte so nur sehr eingeschränkt an der Akkukapazität saugen. Das vorliegende Dokument bei MobileGeeks von HP deutet außerdem darauf hin, dass kein aktiver Lüfter zum Einsatz kommen wird. Dies sollte für eine deutlich angenehmere Betriebslautstärke im Alltag sorgen. Angesichts der recht beschaulichen Hardware sollte ein passiver Kühler auch ausreichen, um die Temperaturen in einem guten Rahmen zu halten.

Neben der Technik von AMD verbaut HP zwei GB an Arbeitsspeicher, die allerdings fest verlötet sind und nicht durch den Benutzer ausgetauscht oder erweitert werden können. Das kleinste HP Stream wird wahlweise mit 32 oder 64 GB Flashspeicher angeboten werden, hier gibt es also keine Überraschung und man bewegt sich in etwa auf einem Level mit den gängigen Chromebooks. Der Bildschirm des Notebooks weist eine Diagonale 14-Zoll auf und löst mit 1.366 x 768 Pixel auf. Wie man es von Chromebooks kennt, wird die günstigere Variante auch ohne Touchscreen angeboten, teurere Versionen sollten diesen allerdings mit sich bringen. Insgesamt dürfte die verbaute Hardware für einfache Aufgaben genügend Power bieten.

Neben dieser Grundausstattung findet sich auch eine HD-Webcam auf der Front des Notebooks wieder, HP verbaut insgesamt sogar vier Lautsprecher mit Beats Audio-Technologie. Auch die Schnittstellen und sonstige Ausstattung können sich für ein so günstiges Notebook durchaus sehen lassen. Findet sich doch ein WLAN-Modul im Gerät wieder, dass sogar den n-Standard unterstützt. Zubehör lässt sich via Bluetooth 4.0 und zwei USB 2.0, sowie einem USB 3.0-Anschluss reichlich und problemlos verbinden. Wer unterwegs Fotos bearbeiten oder archivieren möchte, der kann den vorhanden SD-Kartenleser dazu nutzen. Ein externes Display lässt sich via HDMI mit dem HP Stream Notebook verbinden. Der Akku weist eine Kapazität von 2.960 mAh auf, mit rund 1,75 kg scheint das HP Stream allerdings kein absolutes Leichtgewicht zu werden. Da der interne Speicherplatz relativ begrenzt ist, können Käufer für zwei Jahre lang kostenlos Microsofts OneDrive-Clouddienst mit einer Kapazität von 100 GB nutzen.

Ein Termin und Preis für Europa steht noch nicht fest, man kann allerdings mit rund 200-250 Euro rechnen. Der Aufpreis für ein Modell mit Touchscreen dürfte in etwa 70-100 Euro betragen, wie man es von den entsprechenden Chromebooks her bereits kennt. Schlussendlich wäre die HP Stream-Reihe damit eine weitere preiswerte Alternative für Liebhaber preiswerter Notebooks mit Fokus auf Cloud-Lösungen.

Quelle: MobileGeeks

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