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  3. HP Spectre: Das flachste Notebook der Welt ist eine Kampfansage an Apple

Der US-Computerhersteller HP hat heute mit dem brandneuen Spectre das derzeit flachste Notebook der Welt angekündigt. Das Windows 10 Gerät verfügt über ein 10,4 Millimeter dünnes Gehäuse, das aus Aluminium und Karbonfasern besteht.Bildquelle: HP
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Apples Geisterstunde: HP positioniert das Spectre als Premium-Notebook, das das MacBook sowohl in Sachen Leistung als auch Design übertrumpft.

Wie gestern angedeutet, hat HP heute seine neueste Notebook-Innovation vorgestellt, die schlicht und einfach den Namen Spectre trägt. Zu allererst ist das US-Unternehmen besonders stolz darauf, mit dem HP Spectre das augenblicklich dünnste Notebook der Welt im Portfolio zu haben. Das 13,3 Zoll Gerät ist mit einer Bauhöhe von 10,4 Millimeter so flach wie eine AAA-Batterie und somit auch dünner als das Apple MacBook (13,1 Millimeter). Damit aber nicht genug: HP hat es geschafft in das CNC-gefräste Aluminium-Gehäuse seines neuen Consumer-Notebooks nicht etwas nur einen Intel Core M, sondern leistungsstarke Intel Core i5 und i7-Prozessoren der 6. Generation (Skylake) zu packen. Zu den weiteren Feature-Highlights gehören drei USB Typ-C Ports und bis zu 9,5 Stunden Akkulaufzeit.

Nach dem zu Beginn des Jahres vorgestellten EliteBook Folio G1 ist das neue Spectre HPs zweites Notebook, das als direkter Konkurrent zu Apples MacBook positioniert wird. Anders als beim Folio G1 zielt der Hersteller mit dem Spectre allerdings nicht mehr nur auf den Enterprise-Markt, sondern direkt auf Apples wichtigstes Standbein, das Endverbrauchergeschäft, ab. Durch besondere Innovationen in Bereichen wie Gehäusekonstruktion, Kühlsystem und Design konnte HP das Spectre dabei sogar noch deutlich leistungsfähiger machen als die Konkurrenz. So verspricht der Hersteller ein Premium-Notebook, das bei Stil, Funktion oder Leistung keine Kompromisse eingeht.

Um dem Spectre sein extrem dünnes Profil zu geben und zugleich Robustheit zu gewährleisten verwendet HP einen Gehäuseboden aus Karbonfasern. Das Gesamtgewicht des 13,3 Zöllers beträgt 1,1 Kilogramm. Das verbaute IPS-Display ist sehr leuchtkräftig, löst mit Full HD (1920 x 1080 Pixel) auf und wird durch Corning Gorilla Glass vor Kratzern geschützt. Eine Touchscreen-Option ist derzeit für das Spectre nicht vorgesehen, da der Hersteller Faktoren wie Gewicht, Dicke und andere Ausstattungsmerkmale diesem Feature vorzog.

Das Chassis des Spectre an sich besteht wie eingangs erwähnt überwiegend aus Aluminium, aber im Bereich des Display-Scharniers hat HP glänzende Kupferakzente angebracht, die dem Notebook ein Finish geben sollen, das an Schmuck erinnert. Eine weitere Innovation stellt das Display-Scharnier an sich da, welches tief im Gehäuserahmen eingefasst ist, was die Illusion eines scharnierlosen Designs erzeugen kann.

Angetrieben wird das HP Spectre von einem leistungsfähigen Intel Core i5 oder i7-Prozessor, was überhaupt erst durch die Integration des sogenannten „Hyperbaric Cooling Systems“ möglich gemacht wird. Dieses sorgt dafür, dass die CPU auch innerhalb des sehr begrenzten Raums eines so flachen Notebookgehäuses ausreichend gekühlt wird. Neben dem Prozessor kommen bis zu 8 Gigabyte RAM sowie eine schnelle PCIe-SSD mit einer Speicherkapazität von bis zu 512 Gigabyte zum Einsatz. Als Betriebssystem setzt HP auf Windows 10 (Pro).

Eine weitere Entwicklung, die HP dazu befähigt, das weltweit dünnste Notebook zu bauen, ist der in zwei flachere Stücke aufgeteilte Hybrid-Akku. Dieser bietet dieselbe Wattleistung wie ein Einzelakku und soll das Gerät maximal 9,5 Stunden lang mit ausreichend Strom versorgen. Ebenfalls zu den beworbenen Ausstattungsmerkmalen des Spectre gehören Stereolautsprecher von Bang & Olufsen mit der HP Audio Boost-Technologie und drei voll funktionsfähige USB Typ-C-Anschlüsse, von denen alle zum Aufladen des Notebooks genutzt werden können und zwei Thunderbolt 3 unterstützen.

Das HP Spectre mit 13,3 Zoll Bildschirmdiagonale wird in Deutschland voraussichtlich ab Juni 2016 zu einem Einstiegspreis ab rund 1500 Euro erhältlich sein.

Vermutlich um dem augenscheinlichen Premium-Anspruch des neuen Spectre ganz besonderen Nachdruck zu verleihen, hat sich HP schließlich auch noch dazu entschlossen, zusammen mit den Designern Tord Boontje und Jess Hannah limitierte Spezialeditionen des Notebooks zu produzieren, die beispielsweise mit echtem Gold und Diamanten veredelt sind. Eine begrenzte Zahl dieser Sonderexemplare wird der Hersteller versteigern und den Erlös der Nelson Mandela Foundation zu Gute kommen lassen.

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