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  3. Google: Zwei neue Chromecast-Geräte ab sofort erhältlich

Google ChromecastBildquelle: Google
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Chromecast: Die neue Version von Googles praktischem Streaming-Gerät für den Fernseher ist kreisrund und bietet schnelleres WLAN.

Zusätzlich zu den zwei neuen Nexus-Smartphones und einem High-End-Tablet hat Google gestern Abend auch eine neue Generation seines kompakten Media-Streaming-Geräts Chromecast vorgestellt. Außerdem kommt in diesem Jahr ein ein ganz neues Produkt namens Chromecast Audio auf den Markt, das speziell für die Weitergabe von Audiosignalen entwickelt wurde, und es gibt neue Chromecast-Apps und -Funktionen.

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Chromecast 2.0

Der günstige Streaming-Stick Chromecast hat sich laut Google mittlerweile weltweit über 20 Millionen Mal verkauft. Das neue Modell ist nun kreisrund, wiegt 39,1 Gramm, misst 51,9 x 51,9 x 13,59 Millimeter und lässt sich über ein flexibles HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbinden, wodurch im Gegensatz zum Vorgänger keine freien HDMI-Anschlüsse mehr blockiert werden. Mit Strom versorgt wird das Gerät über einen Micro-USB-Port.

Google hält sich wie schon bei der ersten Chromecast-Generation auch beim neuen Modelle relativ bedeckt was die Hardware im Gehäuseinneren betrifft. Eine wichtige Verbesserung ist jedenfalls, dass Chromecast jetzt Dualband-WLAN im 2,4- und 5 GHz-Bereich nach IEEE 802.11ac bieten kann, was für deutlich bessere Übertragungsraten beim Streamen von Inhalten sorgen sollte. Dabei helfen außerdem nun drei WLAN-Antennen.

Der neue Chromecast spielt Videos wie gehabt maximal in Full HD ab und wird von Google in den drei Farbvarianten Gelb, Rot und Schwarz angeboten. Das Gerät kann ab sofort in 35 Ländern, darunter auch Deutschland, geordert werden. Hierzulande liegt der Preis im Google Store bei 39 Euro.

Chromecast Audio

Mit Chromecast Audio stellt Google seiner neuen Streaming-Lösung für den Fernseher ein zweites Gerät speziell für Lautsprecher zur Seite. Dieses hat eine vergleichbare runde Form, soll aber durch die gerillte Oberfläche an eine Schallplatte erinnern und wiegt 30 Gramm. Anstelle eines HDMI-Steckerd verfügt Chromecast Audio über einen 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss, über den es sich an Lautsprecher beziehungsweise Sound-Systeme mit AUX-Eingang anschließen lässt. Ebenfalls möglich ist die Verbindung über ein optisches Kabel.

Wie von den anderen Chromecast-Produkten gewohnt wird ein Smartphone, Tablet oder ein Computer mit Chrome-Browser benötigt, um an Chromecast Audio Inhalte zu schicken. Mit dem heimischen Netzwerk verbindet sich das Gerät via WLAN (2,4 und 5 GHz). Unterstützt werden derzeit beispielsweise Audioinhalte aus Google Musik, TuneIn Radio, Deezer oder YouTube, die via Chromecast Audio direkt auf die damit verbundenen Lautsprecher gestreamt werden können.

Chromecast Audio kann ebenso ab sofort über den Google Store zum Preis von 39 Euro bestellt werden. Zum Lieferumfang gehören neben dem Gerät in Schwarz ein gelbes Analogkabel, ein Stromkabel und das Netzteil.

Alle Chromecast-Produkte sind kompatibel mit WLAN-fähigen Smartphones und Tablets, auf denen entweder Android 4.1 und neuer oder iOS 7.0 und neuer läuft, mit Chrome OS-Geräten oder mit dem Browser Chrome für Mac beziehungsweise Windows.

Neue Chromecast App

Eine wichtige Neuerung für das gesamte Chromecast-Angebot ist die neue Chromecast-App für Android und iOS. In der App werden Nutzer jetzt auf neue Inhalte von YouTube und anderen Videostreamingdiensten hingewiesen, sie können sich alle im Netzwerk verfügbaren Chromecasts anzeigen lassen und es gibt eine überarbeitete Suchfunktion, die sowohl dabei helfen soll, Google Cast kompatible Apps zu finden als auch gezielt Inhalte, letzteres sogar dienstübergreifend.

Im Hintergrund kommt schließlich auch noch ein neues Feature zum Tragen, das Google „Fast Play“ nennt. Fast Play sorgt dafür, dass eine Cast-fähige App sofort auch auf dem Chromecast startet, wenn sie auf dem Smartphone oder Tablet geöffnet wird. Beim Antippen des Cast-Symbols in der App beginnt die Inhaltswiedergabe auf dem Fernseher somit nahezu ohne Verzögerung. Das Feature puffert außerdem beim Ansehen einer Serie den Anfang der nächste Folge, womit auch in diesem Fall Ladezeiten auf ein Minimum reduziert werden.

Quelle: Google

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