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Google I/O 2017: Google Home lernt dazu, kommt nach Deutschland (Bild 1 von 1)Bildquelle: Google
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Google Home: Dank der zur I/O 2017 vorgestellten neuen Features für seinen Smart-Speaker scheint Google bestens für den Wettbewerb mit Amazons Echo Reihe gerüstet.

Google hat im Zuge seiner aktuell stattfindenden Entwicklerkonferenz I/O 2017 nicht nur neue Features für seinen digitalen Assistant angekündigt, sondern auch Neues rund um den smarten Lautsprecher Google Home. Für Technikbegeisterte hierzulande dürfte dabei zu allererst interessant sein, dass der Internetgigant Home in den kommenden Monaten endlich nach Deutschland bringen wird - neben Australien, Frankreich, Kanada und Japan. Bislang kann der Smart-Speaker lediglich in Großbritannien und den USA zum Preis von rund 130 US-Dollar (ohne Mehrwertsteuer) erworben werden.

Was Neuerungen betrifft, wird Google Home um vier durchaus sinnvolle Features ergänzt. Das beginnt mit der Funktion „Proactive Assistance“, die als eine Art proaktiv arbeitendes Benachrichtigungssystem beschrieben werden kann. Sofern die künstliche Intelligenz, die auf Home läuft, „bemerkt“, dass sie den Nutzer über ein aktuelles Ereignis informieren sollte, leuchtet der Lautsprecher auf. So kann Home also beispielsweise bei einem anstehenden Termin dezent auf erhöhtes Verkehrsaufkommen hinweisen und den Anwender dadurch zu einer etwas früheren Abfahrt ermutigen. Konkret zu Wort melden wird sich Home allerdings nur dann, wenn der Anwender nach dem Grund für die Benachrichtigung fragt.

Zunächst speziell für Nutzer in Nordamerika wird Google eine neue Telefoniefunktion für Home herausbringen. Dieser Schritt kann als Reaktion auf ein vergleichbares Feature gesehen werden, das Amazon zuletzt für seine Amazon Echo Familie angekündigt hat, muss sich aber natürlich schon seit längerem in Entwicklung befunden haben. Google Home wird in den USA und Kanada allerdings anders als die Echo-Lautsprecher prinzipiell jede Mobilfunk- oder Festnetznummer anrufen können. Dazu greift Home sowohl auf die Google Kontakte des Nutzers als auch auf eine Datenbank mit Einrichtungen, Behörden, Unternehmen und so weiter zurück. Ob oder wann diese Funktion auch in Deutschland verfügbar sein wird, ist im Moment nicht bekannt. Google hat aber die Ausweitung des Angebots auf andere Länder in Aussicht gestellt.

Zwei weitere neue Features für Home sind Bluetooth-Unterstützung, wodurch es möglich sein wird, den Lautsprecher mit verschiedenen anderen Geräten zu koppeln und schlicht und einfach zur Musikwiedergabe zu nutzen, und etwas, das Google als „Visual Responses“ bezeichnet. Letzteres ist eine eigentlich simple, aber wirklich elegante Lösung für das Problem, dass Home nicht wie Amazons neuer Echo Show über einen eigenen Bildschirm verfügt, es aber in einigen ganz bestimmten Situationen komfortabler für den Nutzer sein kann, visuelles Feedback von seinem smarten Lautsprecher zu erhalten. So wird Home beispielsweise in Lage sein, eine abgefragte Reiseroute mit Hilfe von Google Maps auf einem Smartphone-Display (Android oder iOS) darzustellen oder etwa Wetterinformationen, anstehende Termine und ähnliches über Chromecast auf einem Fernseher anzuzeigen.

Quelle: Google

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