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Google: Android Oreo Go Edition & finale Android 8.1 Fassung verfügbar (Bild 1 von 2)Bildquelle: Google
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Android 8.x: Während die Oreo Go Edition auf Low-End-Geräte zugeschnitten ist, eröffnet Version 8.1 im High-End-Segment effizientere Berechnungen im Bereich Maschinenlernen.

Google hat eine neue Android-Ausgabe für Low-End-Smartphones angekündigt. Die Bezeichnung des Mobil-Betriebssystems lautet Android Oreo Go Edition und es basiert folglich auf der diesjährigen Android-Hauptversion 8.x Oreo. Darüber hinaus stellt der Internetriese ab sofort die finale Fassung von Android 8.1 für eine Reihe seiner Pixel- und Nexus-Geräten zum Download bereit.

Aufgrund der Tatsache, dass in Schwellen- und Entwicklungsländern sehr viele, sehr günstige Android-Smartphones in den Händen von Nutzern sind, macht die Android Oreo Go Edition aus Googles Sicht perfekten Sinn. Das Unternehmen bot mit Android Go bereits zuvor eine vergleichbare OS-Variante an. Im Vergleich mit der gewöhnlichen Oreo-Fassung krallt sich die Go Edition weniger Speicherplatz auf dem Gerät und gibt sich außerdem mit weniger Arbeitsspeicher (512 Megabyte bis 1 Gigabyte) zufrieden. Die Speicherplatz- und Geschwindigkeitsoptimierungen hat Google vorrangig bei den vorinstallierten Standard-Apps vorgenommen. Außerdem wurde der Play Store speziell für Oreo Go angepasst, um auf schwächeren Geräten zu allererst auf möglichst effizient arbeitende Apps hinzuweisen.

Einhergehend mit den Neuigkeiten zur Oreo Go Edition bietet Google ab sofort das fertige Android 8.1 Oreo für aktuelle Pixel- und Nexus-Geräte zum Download an. Die passenden System-Images lassen sich direkt von Googles Server herunterladen und - das entsprechende Fachwissen vorausgesetzt - manuell auf einem der unterstützten Geräte installieren. Das OTA (Over the Air) Update wird wie gewohnt in mehreren Wellen verteilt. Android 8.1 Oreo ist ein relativ kleines Update, das sich auf Pixel 2 und 2 XL, dem Pixel (XL), dem Pixel C Tablet und dem Nexus 6P und 5X installieren lässt. Für Hersteller dürfte Google Android 8.1 über das Android Open Source Project (AOSP) in Kürze ebenfalls bereitstellen.

Das wichtigste Feature der neuesten Android-Version ist die Unterstützung für eine neue Programmierschnittstelle namens Neural Network API (NNAPI). Diese macht es möglich, bestimmte Systembereiche mit Hilfe von spezieller Hardware für das Maschinenlernen zu beschleunigen. Für ältere Geräte gibt es zudem einen "Fallback"-Modus, bei dem für diese Berechnungen auch die CPU genutzt werden kann.

Eines der ersten Geräte auf den Markt, das einen Koprozessor für Maschinenlernen mitbringt, ist das Pixel 2 (XL). Dank Android 8.1 und der NNAPI wird dieser erste von Google selbst designte Chip namens Visual Core nun aktiv, nachdem er bislang nur untätig in den Smartphones vor sich hin schlummerte. Der Visual Core arbeitet neben dem Qualcomm Snapdragon 835 SoC und soll unter anderem Googles HDR+ Bildverarbeitungsprozess deutlich beschleunigen.

Quelle: Google

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