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  3. Google: Android 6 Marshmallow bei 7,5 Prozent Marktanteil im Mai 2016

Google hat die Verteilungszahlen der unterschiedlichen Android-Versionen für den Monat Mai veröffentlicht. Demnach läuft die aktuellste Ausgabe des Mobil-Betriebssystems nun auf 7,5 Prozent aller Geräte, die sich im Google Play Store anmelden.Bildquelle: Google
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Android 6.x Marshmallow: Die im Herbst 2015 fertiggestellte aktuelle Android-Version kommt bislang auf keine 10 Prozent Marktanteil.

Zwei Wochen bevor Google die nächste große Version von Android (Android N) auf seiner alljährlichen Entwicklerkonferenz Google I/O im Detail vorstellen wird, tut sich die aktuelle Android-Ausgabe nach wie vor schwer, Marktanteile zu gewinnen. Android 6.x Marshmallow läuft mittlerweile auf 7,5 Prozent aller aktiven Android-Geräte, die auch Zugriff auf den Google Play Store haben.

Wie Googles offizielle Verteilungsstatistik der unterschiedlichen Android-Versionen für den Monat Mai verrät, ist Marshmallow nun immerhin die einzige Android-Version, die im Monatsvergleich zugelegt hat. Angeführt wird das Feld allerdings weiterhin von der im Jahr 2014 erschienen Version Android 5.x Lollipop, die auf einen Marktanteil von 35,6 Prozent kommt. Knapp dahinter reiht sich mit 32,5 Prozent KitKat aus dem Jahr 2013 ein, gefolgt vom 2012 erschienenen Jelly Bean mit 20,1 Prozent. Das mittlerweile fast fünf Jahre alte Ice Cream Sandwich hält hartnäckig an der 2-Prozent-Marke fest und das altehrwürdige Android 2.3 Gingerbread ist mit 2,2 Prozent Marktanteil offenbar ebenso nicht totzukriegen.

Natürlich könnte die Betrachtung der Verteilungszahlen beim ein oder anderen etwas sentimentale Erinnerungen an vergangene Zeiten der Smartphone-Entwicklung aufkommen lassen, aber in erster Linie demonstrieren sie Monat für Monat wie schwer sich Googles Hardware-Partner tun, nicht mehr ganz aktuelle Geräte mit Betriebssystem-Updates zu versorgen. Beispielsweise ist daraus abzulesen, dass auf den allermeisten Smartphones, die im Jahr 2014 verkauft wurden, niemals Android 6.0 Marshmallow laufen wird.

So manche Branchenkenner reagieren auf diese Beobachtung mit dem Hinweis, mittlerweile sei es nicht mehr so wichtig, dass die neueste Android-Version auf einem Gerät zum Einsatz kommt. Dieser Haltung zugrunde liegen die augenscheinlich vielen Parallelen zwischen Marshmallow und Lollipop, die in starkem Kontrast zu der großen Kluft stehen, die sich noch zwischen Ice Cream Sandwich und Gingerbread auftat. Allerdings muss dem Argument entgegengebracht werden, dass Marshmallow nichtsdestotrotz einige relevante neue Features mitbringt - etwas Google Now on Tap oder der Energiesparmodus Doze -, die ein Lollipop-Nutzer niemals zu Gesicht bekommen wird. Für alle, die ein weitgehend zufriedenstellend funktionierendes, rund zwei Jahre altes Smartphone besitzen, stehen die Chancen also gut, dass sie auf ein brandneues Gerät umsteigen müssen, wenn sie ebenso von Googles Innovationen profitieren wollen. Da wie eingangs erwähnt Android N bereits vor der Tür steht, wird sich diese Situation in wenigen Monaten sogar noch weiter zuspitzen. Die Gerätehersteller hingegen sollten von all dem profitieren können.

Quelle: Google (Android Developers)

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