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  3. GeForce 800M: Nvidia bringt neue Notebook-Grafikkarte der GT- und GTX-Serie

Neue Nvidia GeForce 800M Grafikkarten-Generation mit MaxwellBildquelle: Nvidia
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Endlich: Die neuen Nvidia GeForce 820M, 830M, 840M und GeForce GTX 850M, 860M, 870M und GTX 880M Grafikkarten sind da.

Egal ob Kepler oder Maxwell Architektur, bei Nvidia dreht sich alles um die Effizienz der Grafikkarte. Sprich: Gute Leistungswerte bei einem moderaten Stromverbrauch. Somit will man bei der GeForce 800M Serie bessere Akkulaufzeiten für Notebooks anbieten, bei gesteigerter Performance. Bevor wir über Taktraten sprechen, können wir bestätigen, dass alle Chips im 28nm-Prozessor bei TSMC gefertigt werden. Ebenso kommen alle Grafikkarte mit der Nvidia Optimus Technik, die es ermöglicht zwischen der dedizierten Nvidia-Karte und der im Prozessor integrierten Einheit - meist Intel HD Graphics - automatisch umzuschalten.

Neu ist der Battery Boost von Nvidia, der auf dem bekannte Frame Rate Targeting basiert. Das bedeutet: Hat eure Grafikkarte mehr Power als für eine flüssige Wiedergabe des Spiels benötigt wird, könnt ihr z.B. einen FPS-Wert von 30 oder 35 wählen und die Grafikkarte vermindert somit parallel den Stromverbrauch. Das menschliche Auge stellt nämlich keinen Unterschied zwischen flüssigen 30-40 FPS oder 100 FPS fest. Die Berechnung für dieses Frame Rate Targeting findet laut Nvidia in Echtzeit statt. Man braucht also keine Angst davor zu haben, dass eine spontane, actiongeladene Spielszene mit Rucklern versehen ist, weil die Grafikkarte dauerhaft mit halber Power läuft. Sie passt sich dem Spiel an und liefert stetig den eingestellten FPS-Wert.

Ebenso könnt ihr via GeForce Experience Software euren Spielen eine sekundäre Grafikeinstellung spendieren, zum Beispiel wenn ihr im Akkumodus spielt. Statt Ultra-Settings nur Medium-Einstellungen zu verwenden bringt in Kombination mit dem Battery Boost zusätzliche Akkulaufzeit. Gute Sache: Auch die vom Desktop bekannten Funktionen wie ShadowPlay und GameStream werden zukünftig für Notebooks mit Nvidia GeForce Karten angeboten. Letzteres sollte vor allem dann interessant werden, wenn der Nvidia Shield Handheld nach Deutschland kommt.

Battery Boost, ShadowPlay und GameStream werden aktuell nur von den GTX-Karten der neuen GeForce 800M Serie unterstützt.

Nun zu den Fakten der neuen Nvidia GeForce 800M Serie

Nvidia GeForce 820M
- Fermi Architektur, max. 2 GB DDR3 Speicher, 64-Bit, DX 11.2

Nvidia GeForce 830M
- Maxwell Architektur, max. 2 GB DDR3 Speicher, 64-Bit, DX 11.2

Nvidia GeForce 840M
- Maxwell Architektur, max. 2 GB DDR3 Speicher, 64-Bit, DX 11.2

Diese Einsteiger- und Multimedia-Grafikchips unterstützen GPU Boost 2.0, Nvidia Optimus, PhysX, CUDA und die GeForce Experience. Die Leistung ist bis zu 5x besser als bei den Karten der Vorgängergeneration.

Nvidia GeForce GTX 850M
- Maxwell Architektur, max. 2 GB GDDR5 Speicher, 128-Bit, DX 11.2
- 640 Prozessor-Kerne, 876 MHz + Boost, 2.500 MHz Speichertakt

Nvidia GeForce GTX 860M
- Kepler oder Maxwell Architektur, max. 2 GB GDDR5 Speicher, 128-Bit, DX 11.2
- 640 oder 1152 Prozessor-Kerne, 797 MHz oder 1029 MHz + Boost, 2.500 MHz Speicher-Takt

Nvidia GeForce GTX 870M
- Kepler Architektur, max. 3 GB GDDR5 Speicher, 192-Bit, DX 11.2
- 1344 Prozessor-Kerne, 941 MHz + Boost, 2.500 MHz Speicher-Takt

Nvidia GeForce GTX 880M
- Kepler Architektur, max. 4 GB GDDR5 Speicher, 256-Bit, DX 11.2
- 1536 Prozessor-Kerne, 954 MHz + Boost, 2.500 MHz Speicher-Takt

Diese High-End-Grafikchips unterstützen Battery Boost, GameStream, ShadowPlay, GPU Boost 2.0, Nvidia Optimus, CUDA, SLI, PhysX und die GeForce Experience Software. Im Vergleich zur Vorgängergeneration bringt es die GTX 880M auf 15 Prozent Mehrwert, die GTX 870M auf 30 Prozent, die GTX 860M auf 40 Prozent und die GTX 850M sogar auf 60 Prozent. Alles basierend auf Benchmarks in den Spielen Skyrim, Far Cry 3 und Tomb Raider.

Flächendeckend sollte spätestens Anfang April die ersten Notebooks mit den neuen Nvidia GeForce 800M Grafikkarten im Handel erhältlich sein. Hersteller wie Alienware, ASUS, Gigabyte, Lenovo, MSI, Razer und Schenker. Die neuen Gaming-Notebooks mit Nvidia GeForce GTX Chips werden sogar ab Ende März bereits ausgeliefert.

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