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  3. Gartner: Privat-Notebooks sparen Firmen Geld und gefährden die Sicherheit

Die US-Marktforscher von Gartner haben eine Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass zehn Prozent aller in Firmen verwendeten PCs private Notebooks sind. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung im zweiten Quartal dieses Jahres. Gartner hat dazu 528 IT-Manager aus Unternehmen mit mehr als 500 Angestellten aus den USA, Großbritannien und Deutschland befragt.

Die Gründe für die zunehmende private Nutzung liegt beispielsweise darin, dass Notebooks so günstig geworden sind, dass man sie in vielen Haushalten findet.

Weitere Gründe sind, dass die Mitarbeiter auch zuhause arbeiten und die Notebooks zum Datenabgleich mit ins Büro bringen. Steht dort nur ein alter PC, arbeiten viele sogar ausschließlich mit dem Privat-PC.

Für die Arbeitgeber hat das auch Vorteile. Sie müssen nicht in neue Hardware investieren. Kehrseite der Medaille: Private Notebooks können trojanische Pferde im Firmennetzwerk sein und als Einfallstor für Viren und Hacker dienen.

Die befragten Unternehmen rechnen damit, dass der Trend sich weiter verstärken wird. Deutsche Manager prognostizieren einen Anstieg der Nutzung privater Notebooks um 40 Prozent.

Am häufigsten setzen Arbeitnehmer von Versicherungen und Telekommunikationsfirmen private Computer ein. Geringer ist die Privatnutzung bei Fabriken, im Großhandel und bei kommunalen Einrichtungen.

Quelle: Gartner

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