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  3. Foxconn: In Zukunft größter Lizenznehmer von Microsoft

Microsoft verdient mit Lizenzgebühren, die beim Verkauf von Smartphones mit Google Android Betriebssystem anfallen, mehr Geld als mit der hauseigenen Plattform Windows Phone. Dafür hat der Softwareriese nun ein Patentabkommen mit dem Auftragsfertiger Foxconn abgeschlossen. Vor dem Vertrag existierten schon zahlreiche Abkommen mit Smartphone-Herstellern wie Samsung, HTC und LG. Damit setzt Microsoft die Zahlung von Lizenzgebühren auf zwei Ebenen durch, bei den Hersteller von Smartphones sowie dem Auftragsfertiger.

Foxconn fertigt 40 Prozent der Geräte der Unterhaltungselektronik-Industrie, darunter Apple iPhones, iPads, Amazon Kindles und andere Android Geräte. Falls Auftragsfertiger und Hersteller jeweils ein Patentabkommen mit Microsoft abgeschlossen haben, muss unter diesen beiden eine Einigung für die Kostenübernahme getroffen werden. "Indem wir Markenhersteller und Auftragsfertiger gleichermaßen lizensieren, können wir das Programm für geistiges Eigentum effektiver und erfolgreicher durchsetzen", kommentierte Horacio Gutierrez als Vizepräsident für Microsofts intellectual property group.

Quelle: ars technica

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