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  3. Finanzen: Nokia schiebt sich mit Lumia Smartphones wieder in die Gewinnzone

Am gestrigen Abend veröffentlichte das Unternehmen Nokia seine Geschäftszahlen für das abgelaufene vierte Quartal 2012. Analysten und Anleger hatten im Vorfeld darauf gewettet, dass es wieder Verluste geben würde. Übel nehmen kann man dies ihnen nicht, die letzten sechs Geschäftsquartale musste Nokia mit teilweise hohen Verlusten zurechtkommen. Viele sehen in den neuen Nokia Lumia Modellen mit Windows Phone 8Betriebssystem die letzte Chance für das Unternehmen, wieder in die Gewinnzone zu kommen. Umso erstaunter zeigten sich die Anleger aber über die nun veröffentlichten Zahlen. Nokia hat es zurück in die Gewinnzone geschafft. Der Barmittelbestand hat sich von 3,6 auf 4,4 Milliarden Euro erhöht. Der Umsatz schrumpfte allerdings um ein Viertel auf 8,04 Milliarden Euro. Der Überschuss fiel unerwartet stark aus. Unterm Strich bleiben dem Unternehmen 202 Millionen Euro übrig.

Die Aktie kletterte nach Bekanntgabe der Zahlen um rund 4 Prozent nach oben. Etwa 19 Prozent aller Nokia-Aktien sind derzeit verliehen. Der Konzern hat es geschafft, im vierten Quartal 2012 rund 4,4 Millionen Lumia-Smartphones auszuliefern. Insgesamt setzte Nokia weltweit 86,3Millionen Feature-Phone und Smartphones ab. Ein Großteil entfällt darauf auf den Asien-Pazifik-Raum (28,7 Millionen) sowie den Mittleren Osten und Afrika (21,8 Millionen). In Europa wurden 19,4 Millionen Geräte ausgeliefert und in Nordamerika 700.000. In China ging die Zahl der Absätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um 69 Prozent auf 4,6 Millionen Stück zurück. Wie es scheint, hat sich der einstige Weltmarktführer von Handys durch einen Strategiewechsel und den Abbau von tausenden Arbeitsstellen zurück ins Geschäft gebracht.

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