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Erstes Bild vom 2017er Google Pixel XL gesichtet (Bild 1 von 1)Bildquelle: Google
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Das Auge entscheidet mit: Google ist offenbar sehr bemüht darum, 2017 ein Pixel-Flaggschiff vorzustellen, das der Konkurrenz auch in Sachen Design mindestens ebenbürtig ist.

Google wird im kommenden Herbst seine neuen Smartphones der im vergangenen Jahr eingeführten Pixel-Reihe präsentieren. Nachdem in den vergangenen Monaten mehrfach Gerüchte zu diesen Geräten die Runde im Netz machten, hat die US-Webseite Android Police jüngst einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht, in dem von einem der kommenden Pixel-Modelle erstmals auch ein Render-Bild zu sehen ist.

Dass es sich bei dem im besagten Artikel abgebildeten Smartphone tatsächlich um eines der diesjährigen Pixel-Smartphones handelt, kann im Augenblick zwar noch nicht mit absoluter Gewissheit bestätigt werden, aber immerhin ist Android Police für seine hervorragenden Kontakte zum engsten Umfeld von Google bekannt und die Publikation konnte in der Vergangenheit schon mehrfach akkurate Details zu kommenden Nexus- und Pixel-Geräten verraten. Dies gesagt wird allerdings in dem Bericht auch klar und deutlich darauf hingewiesen, dass das Smartphone-Bild eventuell noch nicht das finale Design zeigen könnte. Bis zur offiziellen Präsentation in einigen Monaten könnten demnach also durchaus kleinere Änderungen vorgenommen werden.

Ebenfalls zu erwähnen ist, dass es sich bei dem gezeigten Smartphone um ein Modell handeln soll, das bei Google intern unter dem Codenamen „Taimen“ entwickelt wurde/wird, und welches das hochwertigere und größere der beiden kommenden Pixel-Geräte darstellen soll. Über das zweite, kleinere Modell liegen derzeit keine neuen Erkenntnisse vor.

Beim ersten flüchtigen Blick auf das 2017er Pixel XL (oder wie auch immer Google dieses Smartphone nennen mag) fällt zunächst einmal die Ähnlichkeit zum aktuellen Pixel beziehungsweise Pixel XL auf. Das liegt vielleicht insbesondere an der Wiederverwendung eines Glaselements auf der Rückseite, hängt aber sicherlich vor allem mit der allgemeinen Form des Geräts zusammen. Das Smartphone auf dem Bild besitzt allerdings laut dem Artikel ein 6 Zoll großes, flaches OLED-Display, welches ähnlich wie das des Samsung Galaxy S8 oder des LG G6 eine besonders schmale Einfassung aufweist. Wie beim G6 soll das Seitenverhältnis des Bildschirms darüber hinaus bei etwas ungewöhnlichen 18:9 beziehungsweise 2:1 liegen.

Laut Android Police hat Google sich bei dem 2017er Pixel-Flaggschiff dafür entschieden, sowohl den Smartphone-Körper als auch das OLED-Display von LG produzieren zu lassen. Für dieFertigung beider Pixel-Modelle des Vorjahres war noch HTC exklusiv verantwortlich gewesen. Merkwürdig erscheint vor diesem Hintergrund jedoch, dass das kommende High-End-Smartphone von Google einen druckempfindlichen Rahmen aufweisen soll, genau so also wie es aktuell nur HTCs U11 zu bieten hat.

Die nähere Betrachtung der Rückseite des neuen Pixel XL offenbart neben dem oben bereits erwähnten Glaselement ein einzelnes Kameramodul. Google setzt demzufolge wohl nicht auf ein Dual-Kamera-System wie es diverse andere Hersteller - darunter auch LG - spätestens seit diesem Jahr tun. Die Kameralinse wirkt auf dem Render-Bild dafür allerdings ziemlich groß und sticht in jedem Fall deutlich mehr hervor als es die unscheinbare Kamera der aktuellen Pixel-Modelle tut. Außerdem zu erkennen ist, dass der weiterhin rückseitig sitzende Fingerabdrucksensor nicht mehr in dem nun schmäleren Glaselement eingefasst ist, sondern direkt in die Metalloberfläche eingelassen wird.

In dem Artikel werden keinerlei Hardware-Spezifikationen zu dem neun Pixel-Flaggschiff aufgeführt, Android Police verweist jedoch auf einen schon ein paar Wochen alten Bericht von XDA Developers, in dem dem Gerät ein Qualcomm Snapdragon 835 Prozessor, 4 Gigabyte RAM und bis zu 128 Gigabyte Flash-Speicher zugeordnet wurden.

Google wird die 2017er Pixel-Hardware höchst wahrscheinlich erst nach dem Rummel um die IFA in Berlin, Apples neue iPhone-Generation und das Samsung Galaxy Note 8 irgendwann im Oktober enthüllen. Die Pixel-Smartphones dürften dann insbesondere als Demonstrationsobjekte für die brandneue Android-Version - derzeit noch immer nur als Android O bekannt - fungieren. Aus Sicht des Internetriesen ist nur zu hoffen, dass in diesem Jahr die Produktion der neuen Geräte deutlich besser durchorganisiert als im Vorjahr verläuft. Bei den 2016er Pixel-Phones entwickelte sich die angespannte Liefersituation nach anfänglichen Hype nämlich schnell zu einem kleinen Fiasko für Google und seien Vertriebspartner.

Quelle: Android Police

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