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Samsung Galaxy A3 Einschätzung – Das erschwingliche Galaxy-Smartphone

Das Samsung Galaxy A3 bietet erstaunlich viel Smartphone für einen erschwinglichen Preis. Die Sparvariante des Galaxy S sowie der kleine Bruder des Galaxy A5 bietet einen hellen AMOLED-Bildschirm, dazu eine hochauflösende, lichtempfindliche Kamera und eine ordentliche Leistung. Zeigt das Gerät auch Schwächen?

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Samsung Galaxy A3 (2016) Schwarz

Mit seinem 4,7-Zoll-Display ist das Samsung Galaxy A3etwas kleiner als das aktuelle S7-Smartphone von Samsung. Auch mit seinem geringen Gewicht von nur 132 Gramm empfiehlt sich das Samsung Galaxy A3 auch für kleinere Hosentaschen. Das Design wirkt wie aus einem Guss, mit der Samsung-typischen Taste unterhalb des Displays, nur wenig abgerundeten Kanten und einem insgesamt recht eleganten Design, was nicht zuletzt von der schlanken Bauweise mit lediglich 7,3 Millimetern herrührt. Auf der Rückseite befindet sich zentral platziert die Kamera des Smartphones und seitlich daneben der LED-Blitz. Abgesehen von den Klassikern weiss und schwarz gibt es das Samsung Galaxy A3 auch goldfarben. Das Display löst – wohl ein Tribut an den niedrigen Kaufpreis – nicht mit Full HD auf, wie seine großen Geschwister, sondern bietet lediglich eine Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten. Allerdings setzt Samsung auch hier auf ein AMOLED-Panel, das zudem mit einer ordentlichen Helligkeit von etwa 450 cd/m² besticht. Farben wirken auf dem AMOLED-Screen wie gewohnt knallig, und einen besseren Schwarzwert bekommt kein anderer Display-Typ hin. Geschützt wird der Bildschirkm von besonders kratzfestem Gorilla Glass 4.

Beim Samsung Galaxy A3 entscheidet sich Samsung für einen hauseigenen Exynos 7578 Chipsatz. Vor allem als Einsteiger-Chipsatz gedacht, besitzt dieser eine Prozessoreinheit mit vier Cortex-A53-Kernen, die mit jeweils 1,5 GHz angetrieben sind. Damit reicht das Samsung Galaxy A3in Punkto Performance nicht an die großen Geschwister heran, für einen reibungslosen Ablauf im Alltag reicht der Chipsatz jedoch allemal aus. Größere Programme können jedoch teilweise beim Nachladen einen Moment hängen. Das liegt auch am Arbeitsspeicher, der mit 1,5 GB verhältnismäßig klein ist. Gängig in der Preisklasse sind bereits zwei Gigabyte. Um die Grafik kümmert sich ein ARM-Mali T720 Grafikchip mit zwei Kernen, der so auch beim 100 Euro günstigen LG K4 zum Einsatz kommt. Der Chip kann Gelegenheitsspiele wie Angry Birds jederzeit ruckelfrei darstellen, grafisch anspruchsvolle Spiele können jedoch gelegentlich ruckeln oder nur bei geringeren Details flüssig wiedergegeben werden. Der interne Speicherplatz beträgt 16 Gigabyte, von denen dem Nutzer nach Abzug des Betriebssystems sowie vorinstallierter Programme etwa 11 Gigabyte bleiben. Abhilfe verschafft eine MicroSD-Karte, welche die Erweiterung um bis zu 128 Gigabyte ermöglicht. Der Akku ist leider fest verbaut, und seine Kapazität mit 2.300 mAh zudem recht dürftig. Dennoch erreicht das Samsung Galaxy A3 aufgrund seiner energieeffizienten Hardware und des sparsamen AMOLED-Displays eine erstaunlich lange Akkulaufzeit; besonders bei aktiviertem Bildschirm zieht das Samsung Galaxy A3 der Konkurrenz in Sachen Akkulaufzeit auf und davon.

Die Kamera auf der Rückseite verspricht mit ihrem lichtempfindlichen Objektiv mit f/1.9 und der 13 Megapixel hohen Auflösung fantastische Aufnahmen. Tatsächlich beeindrucken die Fotos bei Tageslicht mit guten Farben, einer enormen Detailgenauigkeit und hoher Schärfe. Bei schlechtem Umgebungslicht gelingen die Fotos häufig weniger gut, was nicht nur an dem zum Rauschen neigenden Bildsensor, sondern auch an dem nicht immer zuverlässig arbeitenden Autofokus liegt, der besonders bei schwachem Licht manchmal Probleme hat, das richtige Motiv scharf zu stellen. Abgesehen davon ist das Samsung Galaxy A3 mit LTE und NFC Unterstützung technisch auf dem neuesten Stand. Lediglich der neue USB 3.1 Typ C Standard fehlt. Als Betriebssystem kommt Google Android 5.1 mit Samsungs TouchWiz Oberfläche zum Einsatz.

Unterm Strich bietet das Samsung Galaxy A3 eine grundsolide Ausstattung und punktet vor allem mit seinem hervorragenden Display. Dazu kommen die gute Erweiterbarkeit sowie die extrem lange Akkulaufzeit, die das Samsung Galaxy A3 zu einem echten Marathonläufer macht. Die Kamera hingegen kann weniger überzeugen, als es die technischen Daten vermuten lassen. Die fehlende Benachrichtigungs-LED lässt sich hingegen verschmerzen.

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