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Odys Rapid 10 LTE Einschätzung - Günstiges Einsteiger-Tablet ohne große Schwächen

Das Odys Rapid 10 LTE ist ein günstiges und LTE-fähiges Einsteiger-Tablet. Es bietet alles in allem ein solides Gesamtpaket für den niedrigen Preis. Darunter ein HD-Display und einen Quadcore-Chipsatz mit flottem Grafikchip. Der recht große Akku verspricht eine lange Akkulaufzeit. Hobbyfotografen machen hingegen um das Odys Rapid 10 LTE einen Bogen.

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Odys Rapid 10 LTE

Das Odys Rapid 10 LTE besitzt ein für Tablets typisches, konservatives Design mit einem schwarzen Kunststoffgehäuse, rechteckig geformt und an den Ecken etwas abgerundet. Das Gewicht beträgt 635 Gramm. Damit rangiert das Odys Rapid 10 LTE in der Klasse de 10-Zoll-Tablets im Mittelfeld. Mit seiner Tiefe von nur 8,5 Millimeter ist das Modell ziemlich schlank und liegt gut in der Hand. Wichtigster Bestandteil ist natürlich das Display, das mit einer Diagonale von 10,1 Zoll und einer Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten eine solide Bildqualität verspricht. Wer genau hinschaut, kann einzelne Pixel erkennen, auch die spiegelnde Beschichtung macht es nicht gerade leichter, im Freien bei Sonnenlicht irgendetwas auf dem Bildschirm zu erkennen. Da nutzt dann auch das IPS-Panel wenig, das theoretisch große seitliche Betrachtungswinkel möglich macht. Eingaben nimmt der in den Bildschirm integrierte Touchscreen entgegen, so dass sich das Android-Tablet intuitiv und problemlos steuern lässt. Auf beiden Seiten des Gehäuses sind kleine Aussparungen für die Kamera erkennbar, die allerdings ohne Features wie Autofokus und LED-blitz auskommen muss und so zu wenig mehr als den einen oder anderen Schnappschuss zwischendurch taugt.

Angetrieben wird das Odys Rapid 10 LTE von einem ominösen MediaTek-Chipsatz, über den es nur wenige Informationen gibt. Es handelt sich wohl um einen Quad-Core-Prozessor auf Basis von vier Cortex-A7-Kernen von ARM. Die entsprechende Architektur ist mittlerweile schon mehrere Jahre alt und war stets nur für Einsteigergeräte vorgesehen, so dass die Leistung des Odys Rapid 10 LTE der eines Einsteiger-Smartphones entspricht. Beim Öffnen von Apps oder ändern von Einstellungen können schon mal einige Augenblicke ins Land gehen, bis das Gerät reagiert. Der eingesetzte ARM Mali-T720 Grafikchip mit zwei Kernen bietet jedoch nach wie vor eine solide 3D-Leistung, so dass selbst einige 3D-Games flüssig auf dem Tablet laufen. Zum Zocken ist das Gerät dennoch nicht zu empfehlen. Dank des Arbeitsspeichers von 1 GB muss das Betriebssystem laufende Anwendungen nicht ständig beenden, was die Arbeitsgeschwindigkeit deutlich verbessert und auch Multitasking zu einem gewissen Grad möglich macht. So eignet sich das Odys Rapid 10 LTE allemal für das Anschauen von Filmen oder zum Surfen im Internet. Der integrierte 7.500-mAh-Akku soll dann auch für eine ordentliche Laufzeit sorgen, die für mindestens zwei Spielfilmlängen ausreicht.

Das Odys Rapid 10 LTE nutzt als Software das aktuelle Google Android 5.1 alias Lollipop. Der interne Speicher hat eine Kapazität von 16 Gigabyte, wobei man sich mit dem Gedanken anfreunden muss, dass davon nur etwa mehr als 10 Gigabyte als Datenspeicher dem Nutzer zur Verfügung stehen, während der Rest vom Betriebssystem und vorinstallierten Anwendungen aufgezehrt wird. Abhilfe verspricht hier der Kartenslot für MicroSDHC-Karten, über den eine Erweiterung um bis zu 32 Gigabyte möglich ist. Dank eines integrierten LTE-Moduls ist das Odys Rapid 10 LTE in der Lage, mit entsprechender SIM-Karte auch abseits von WLAN-Netzwerken das Internet zu nutzen. In Kombination mit dem integrierten GPS-Modul eignet sich das Odys Rapid 10 LTE damit beispielsweise auch perfekt zur Navigation mit Google Maps.

Für einen Preis von ungefähr 150 Euro bietet Odys ein Tablet an mit LTE-Unterstützung, HD-Display, einem großen Akku und aktueller Software und hat damit eine echte Alternative für Sparfüchse in petto. Das Odys Rapid 10 LTE knausert am Chipsatz, was sich an einer eher mittelmäßigen Leistungsfähigkeit bemerkbar macht. Abgesehen davon erlaubt es sich aber keine eklatanten Schwächen, obwohl die Tauglichkeit als Fotoapparat mehr als eingeschränkt ist, doch dafür ist ein Tablet schließlich auch nicht da.

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