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Einschätzung Lenovo Ideapad Yoga 2 Pro silber 59386549 - Ultrabook mit vielen Superlativen

Der Pro-Zusatz des Lenovo Ideapad Yoga 2 Pro unterstreicht die Business-Ambitionen des superschlanken Ultrabooks. Dennoch verzichtet Lenovo auf den Einsatz von Windows 8.1 Pro. Ein Schritt, der nicht so recht nachvollziehbar ist. Das QHD+-Panel ist sicherlich das Highlight des Gerätes. Dafür spart der Hersteller aber bei der Anschlussausstattung und den Kommunikationsmodulen. Single-Band-WLAN ist unter anderem etwas mager in dieser Preisklasse.

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Lenovo Ideapad Yoga 2 Pro silber 59386549

Das Lenovo Ideapad Yoga 2 Pro (silber, 59386549) ist mit nicht einmal 16 mm ein sehr schlankes Ultrabook, dessen recht üppiges Gewicht von fast 1,4 kg etwas überraschend ist. Das Highlight des Convertibles ist sicherlich das glänzende, 13,3 Zoll große QHD+-Touchdisplay, welches mit gewaltigen 3.200 x 1.800 Bildpunkten auflöst. Es erstrahlt mit einer Nennleistung von 350 nit recht hell und ist damit prima für unterwegs geeignet. Die bekannten Displaypositionen aus dem Vorgänger beherrscht auch das Yoga 2. So kann es als Tablet oder Notebook genutzt werden sowie alternativ das Panel in zwei unterschiedliche Präsentationsmodi schwenken.

Die Hardware des Lenovo Ideapad Yoga 2 Pro (silber, 59386549) bewegt sich auf dem normalen Ultrabook-Niveau. Ein Intel Core i5-4200U Prozessor sorgt für reichlich Rechenpower und aufgrund seiner Sparsamkeit für Laufzeiten von bis zu neun Stunden. Als Grafikeinheit dient die Intel HD Graphics 4400, welche alle täglichen Aufgaben problemlos meistert. Durch Intels Quick Sync beschleunigt sie ebenfalls Video-Konvertierungen. Bei aktuellen Spielen stößt sie jedoch an ihre Grenzen. Gaming in der nativen Auflösung des Displays ist undenkbar, da würden selbst separate Multimedia-Grafikkarten an ihre Grenzen stoßen. Bei angepasster Auflösung und Detailstufen sind ältere Titel aber durchaus spielbar. Dem System stehen 8 GB Arbeitsspeicher zur Seite sowie eine 256 GB große, schnelle SSD. Die übrige Ausstattung liegt etwas unter der sowieso schon eher bescheidenen Schnittstellenvielfalt eines mobilen Ultrabooks. Lediglich zwei USB-Ports sind vorhanden, von denen einer nur den veralteten Standard 2.0 beherrscht. Eine LAN-Schnittstelle gibt es nicht und auch das n-WLAN-Modul operiert nur mit 2,4 GHz. Anstatt eines Micro-HDMI-Ports hätten wir uns eher einen Display-Port gewünscht, wenn man die Business-Ausrichtung des Ultrabook bedenkt.

Einen guten ersten Eindruck hinterlassen die Eingabegeräte des Lenovo Ideapad Yoga 2 Pro (silber, 59386549). Die Tastatur wirkt gut aufgeteilt und besitzt eine Hintergrundbeleuchtung. Das Touchpad ist großzügig dimensioniert. In summa hinterlässt das Ultrabook unterschiedliche Empfindungen. Das Display ist brillant und ein echter Hingucker, aber auf der anderen Seite steht die schlechte Anbindung an Netzwerke und das vergleichsweise hohe Gewicht. Eine interessante Alternative ist das Microsoft Surface Pro 2, welches über einen Digitizer verfügt, aber deutlich kleiner ist.

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