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HTC Desire 626 Einschätzung - Hübsches Mittelklasse-Smartphone

Das HTC Desire 626 ist ein mittlerweile preisgünstiges Mittelklasse-Smartphone, das mit seinem Gehäuse ein bisschen Farbe in die Smartphone-Welt bringt. Das Gerät bietet eine für seine Klasse typische Ausstattung mit einem HD-ready-Bildschirm und einem Quadcore-SoC, dem es etwas an Power fehlt. Die geringe Kapazität des Akkus kann HTC halbwegs erfolgreich mit einem effektiven Energiemanagement kompensieren.

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HTC Desire 626 Blau Das HTC Desire 626 gibt es in zahlreichen Farbversionen.","source":"Bildquelle: HTC"}'>

Mit dem HTC Desire 626 folgt HTC optisch weiter konsequent dem auf dem ersten HTC One basierenden Design, so dass Smartphone-Kenner das HTC Desire 626 sofort als HTC-Gerät ausmachen werden. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich, unter anderem in blau, dunkelrot und silber. Mit seinem 5-Zol-Display ist das HTC Desire 626 in etwa so groß wie die meisten Smartphones und mit einem Gewicht von 135 Gramm relativ leicht. Die geringe Tiefe von 8,1 Millimetern macht das HTC Desire 626 zu einem schlanken Smartphone, das sehr gut in der Hand liegt. Der Bildschirm löst mit 1.280 x 720 Bildpunkten auf, was dem HD-ready-Standard entspricht. Auch beim HTC Desire 626 verbaut HTC wieder ein S-LCD-Panel, das mit einer guten Helligkeit, sowie kräftigen Farben und ordentlichen Kontrasten überzeugen kann.

HTC verwendet bei seinem HTC Desire 626 ein Qualcomm Snapdragon 410 SoC, das aus einer Prozessoreinheit mit vier ARM Cortex-A53-Kernen sowie einer Adreno-306-Grafikeinheit besteht. Der 64-Bit-fähige Prozessor liefert im Alltag eine gute Leistung ab, so dass man schon Benchmarks bemühen muss, um die Grenzen des Chips aufzuzeigen. Anders verhält es sich mit dem Grafikchip, der auf einer älteren Architektur basiert und folglich in sehr anspruchsvollen 3D-Titeln nicht immer ein ruckelfreies Spielvergnügen garantieren kann, so dass Smartphone-Zocker den Kauf des HTC Desire 626 wohl überlegen sollten. Das Acer Jade Z Plus bietet hier für das gleiche Geld deutlich mehr Power. Der Arbeitsspeicher ist mit einer Kapazität von zwei Gigabyte groß genug, um dem Betriebssystem auch bei vielen geöffneten Apps noch genug Spielraum zu lassen. Apropos Kapazität: Der interne Speicherplatz ist auf 16 Gigabyte beschränkt. Das klingt zwar erst mal ganz gut, doch benötigen die HTC Sense Oberfläche sowie der BlinkFeed reichlich Speicher, so dass letztlich weniger als 10 Gigabyte zur Verfügung stehen. Das HTC Desire 626 unterstützt allerdings MicroSDXC-Karten mit einer Kapazität von bis zu 512 Gigabyte. Der Blick auf das Datenblatt verheißt in Punkto Akkulaufzeit nichts Gutes. So steht dem Smartphone nur ein relativ kleiner .2000-mAh-Akku zur Seite. Doch hält dieser recht lange, was einem effizienten Energiemanagement durch die Software zu verdanken ist. So verliert der Akku im Stand-By kaum an Ladung. Ist das Display allerdings aktiviert, wird der Akku schnell leergezogen.

Mit LTE-Unterstützung an Bord, lässt es sich mit dem HTC Desire 626 flott im Internet surfen, auch abseits vom heimischen Drahtlosnetzwerk. Das Smartphone taugt dank A-GPS- und GLONASS-Unterstützung auch als Navigationsgerät. Die Kamera verspricht mit einem Sony-Sensor und 13 Megapixeln Auflösung eine gute Bildqualität, während die vordere Kamera mit 5 Megapixeln arbeitet. Am Ende enttäuscht die Haupt-Kamera jedoch mit einer geringen Lichtempfindlichkeit und einem Blaustich bei den Aufnahmen, wie zahlreiche Aufnahmen des HTC Desire 626 zeigen. Videos nimmt das Gerät in FullHD-Auflösung auf. Als Betriebssystem kommt Google Android 5.1 Lollipop zum Einsatz.

Das HTC Desire 626 beeindruckt vor allem von außen. Das gut verarbeitete, wahlweise farbige Gehäuse und das gute Display sorgen zunächst für einen Wow-Effekt, sind diese Stärken doch bei Mittelklasse-Smartphones nicht immer vorhanden. Doch die Kamera und der wenig leistungsfähige Prozessor sorgen schnell für Ernüchterung. Auch der Akku leistet nicht gerade Wunder. So ist das HTC Desire 626 am Ende für die Leistung einfach ein bisschen zu teuer, so dass sich ein Blick auf die (neue) Konkurrenz lohnt.

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