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Einschätzung Lenovo Yoga 900 - Ultrabook wird wieder leistungsstark

Mit dem Lenovo Yoga 900 kehrt ein leistungsstarker Intel Core i7 Prozessor zurück in die Ultrabook-Serie. Gepaart mit einer schnellen SSD und einem hochauflösenden 13 Zoll QHD+ Display ist man für den Office- und Multimedia-Bereich sehr gut gerüstet. Trotzdem kämpft das Yoga 900 mit Mängeln, die bei einer solch schlanken Bauweise in vielen Geräte auftreten. Stichwort: Tastenhub, Prozessor-Drosselung und Anschlüsse.

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Lenovo Yoga 900-13ISK 80MK002FGE Silber

Bereits seit der letzten Yoga-Generation, sowie nun auch beim Lenovo Yoga 900-13ISK liegt das optische Hauptaugenmerk auf dem so genannten Gliederscharnier. Ganz nach Convertible-Manier lässt sich über dieses Gelenk das klassische Ultrabook in ein Tablet umwandeln. Oder aber man dreht sich das Yoga so wie man es gerade braucht. Der Hersteller spricht hier zum Beispiel vom Stand Mode und Tent Mode. Die Mischung aus Aluminium, Kunststoff und gummierten Oberflächen sorgt bei der vielseitigen Nutzbarkeit für ein hohes Maß an Grip. Zwar ist das Gewicht von 1,27 kg für ein Notebook extrem gering, für ein Tablet kann das aber schon mal zu einer Belastung für die Handgelenke werden. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob ein 2-in-1 Gerät mit 360 Grad Scharnier für einen besser geeignet ist, oder ob man lieber den Weg zu einem Detachable nimmt, dessen Tastatur-Dock entfernt werden kann.

Das bereits angesprochene, geringe Gewicht in Kombination mit der 14,9 Millimeter Bauhöhe bringt natürlich nicht nur Vorteile mit sich. Im Fall des Lenovo Yoga 900-13ISK trifft der Rotstift vor allem die Tastatur und das Anschluss-Portfolio. Der Hub einzelner Tasten ist sehr gering, was eine Umstellung erfordert und anfangs viele Tippfehler mit sich bringt. Parallel dazu könnte das Touchpad etwas größer sein. In Hinsicht auf die verbauten Schnittstellen gibt es zwei USB 3.0 Ports und den zukunftsweisenden USB-C 3.1 Anschluss nebst einer Kombination aus USB 2.0 und Stromanschluss sowie Kartenleser. Ein nativer Anschluss für euren externen Monitor, Beamer oder Fernseher ist nicht vorhanden. Für dieses Szenario müsste man auf einen separaten Adapter ausweichen. Gleiches gilt für den Anschluss eines Ethernet-Kabels für die Internet-Verbindung. Positiv ist dafür zu erwähnen, dass das Lenovo Yoga 900-13ISK mit WLAN-ac und Bluetooth 4.2 ausgestattet ist und somit auch ohne Kabel schnell im Netz unterwegs sein kann.

Beim 13,3 Zoll IPS-Display setzt das Yoga 900 auf die hohe Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixel (QHD+) und die Möglichkeit der Touch-Eingabe per Finger. Die Helligkeit ist mit knapp 300 cd/m2 gut aufgestellt, allerdings lässt der Kontrast etwas zu wünschen übrig. Dabei zeigt sich das Ultrabook mit einer sehr guten Blickwinkelstabilität. Bei einer solch hohen Auflösung nah an der 4K / UHD Grenze müssen Nutzer jedoch mit Kompatibilitätsprobleme unter Windows 10 rechnen. Nur wenige Programme sind für diese Auflösung geeignet und werden trotz eingeschalteter Skalierung oft viel zu klein angezeigt. Vor dem Kauf solltet ihr euch erkundigen, ob die von euch oft genutzte Software (z.B. Browser, Spiele, Programme) bereits optimiert wurde.

Die Leistungsdaten des Lenovo Yoga 900-13ISK sprechen hingegen für das kompakte Notebook. Wurde der Vorgänger noch mit einem Intel Core M Chip ausgestattet, gibt es das Yoga 900 nun mit dem Intel Core i7-6500U. Ein Dual-Core Prozessor der 6. Core Generation mit Intel Skylake Technik. Um grafische Belange kümmert sich die in der CPU integrierte Intel HD Graphics 520, von der Grafik-Enthusiasten oder Spieler aber eine nicht allzu hohe Leistung erwarten dürfen. Die 8 GB Arbeitsspeicher sowie eine schnelle 256 GB SSD (500 MB/s) helfen hingegen im Alltag mit Mails, Internet, Fotos, Videos und Dokumenten. Somit ist das Yoga 900 für die Arbeit und das multimediale Leben gut gerüstet und empfehlenswert.

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