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Dell Inspiron 15 7559 Einschätzung - Multimedia-Notebook mit Gaming-Grafikkarte

Das Dell Inspiron 15 7559 soll mit seiner dedizierten Grafikkarten auch Spieler ansprechen, bleibt sonst aber ein klassisches Multimedia-Notebook. Hervorragend ist die leichte Erreichbarkeit der Komponenten, die einen einfachen Austausch der Hardware ermöglicht. Einige Macken wie ein stark spiegelndes Display oder ein knarzendes Gehäuse trüben den guten Eindruck.

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Preislich gehört das Dell Inspiron 15 7559 zu einem der günstigeren Notebook-Modelle von Dell. Mit Quad-Core-Prozessor der Core i7-Serie ist das Notebook schon für unter 1.000 Euro zu haben. Doch unter dem günstigeren Preis scheint auch die Gehäusequalität gelitten zu haben. Ein Kunststoffgehäuse, schlicht und wenig verwindungssteif, sorgt für lautes Knarzen, sobald der Druck aufs Gehäuse auch nur ein wenig erhöht wird. Das Gewicht des Notebooks liegt mit 2,58 kg durchaus im Rahmen, ist aber für ein 15-Zoll-Notebook ein recht hoher Wert. Auch sonderlich flach ist das Notebook nicht. Einen entscheidenden Vorteil bietet das Gehäuse des Dell Inspiron 15 7559 dann aber doch: Die Bodenplatte lässt sich einfach abnehmen und erlaubt Zugriff auf den Akku und andere Hardware-Komponenten. So lässt sich das Notebook leicht aufrüsten, etwa mit mehr Speicher oder einer SSD. Als Display verwendet Dell ein IPS-Panel, das entweder in UHD oder mit Full-HD auflöst. Die Farbabdeckung ist gut, auch der Betrachtungswinkel fällt groß aus. PWM, ein Flackereffekt, der besonders bei niedrigen Helligkeitsstufen vorkommen kann, fällt nicht auf. Eingaben nehmen bei dem Notebook das gute Trackpad sowie die beleuchtbare Chiclet-Tastatur entgegen, die mit ihren angenehmen Tastenabständen für einen hohen Schreibkomfort sorgen soll.

Als Prozessor kommt ein Intel Core i7-6700HQ zum Einsatz, ein Quad-Core-Prozessor aus Intels Skylake-Generation, der mit einem maximalen Stromverbrauch von 45 Watt zu den leistungsfähigsten Notebook-Prozessoren gehört, die es derzeit gibt. Trotz der hohen Leistungsfähigkeit erreicht der Prozessor eine hohe Energieeffizienz, so dass bei zurückhaltender Nutzung, etwa beim Surfen, eine Laufzeit von etwa vier Stunden erreicht wird. Um die Grafik kümmert sich eine NVIDIA GeForce GTX 960M Grafikkarte. Diese besitzt einen eigenen Videospeicher und richtet sich vor allem an Gelegenheits-Zocker, die gern aktuelle Titel spielen möchten, aber keinen Wert auf maximale Details legen. So kann die Grafikkarte alle aktuellen Spiele ruckelfrei anzeigen, jedoch nur teilweise bei höchsten Details. Bei der Version mit UHD-Display reicht die Grafikleistung für ein flüssiges Spielen in nativer Auflösung nicht mehr. Im Alltag und beim Arbeiten präsentiert sich das Dell Inspiron 15 7559 aber mit einer sehr guten Gesamt-Performance, wie man unter anderem am schnellen System- und Programmstart merken kann. Der große Arbeitsspeicher bietet auch für ressourcenhungrige Anwendungen genügend Platz.

Während man ein optisches Laufwerk beim Dell Inspiron 15 7559 vergebens sucht, gibt es als Datenspeicher wahlweise eine SSD oder eine gewöhnliche Festplatte. Teils ist das Notebook auch mit einer sogenannten SSHD erhältlich, einer Kombination aus gewöhnlicher Festplatte mit einem kleinen, integrierten SSD-Cache, der den Start von Programmen beschleunigen soll und sich besonders auf die Leseraten positiv auswirkt. An Anschlüssen finden sich drei USB-3.0-Ports und ein veralteter USB 2.0-Eingang. Ein neuartiger USB 3.1 Typ C Anschluss oder Thunderbolt finden sich nicht, auch einen DisplayPort gibt es nicht, so dass in Punkto Anschlüsse das Dell Inspiron 15 7559 der aktuellen Konkurrenz hinterherhinkt. Darüber hinaus bietet das Notebook ein Kartenlesegerät sowie WLAN und Bluetooth Unterstützung.

Das Dell Inspiron 15 7559 könnte des Bastlers bester Freund werden, wären da nicht Probleme wie ein unter Last sehr hoher Energieverbrauch, Verarbeitungsschwächen und ein spiegelnder Bildschirm sowie das komplette Fehlen neuartiger Anschlüsse. Am Ende bleibt ein gutes Multimedia-Notebook, dass für alle aktuellen Anwendungen genügend Leistung bietet und hervorragend gewartet werden kann, mit seinen Anschlüssen aber dennoch wenig zukunftsfähig ist.

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