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Dell Alienware 17 R3 Einschätzung - Gaming wie es sein soll

Die Marke Alienware steht gemeinhin für brachiale Rechenpower, egal ob auf dem PC oder Notebook. Das Dell Alienware 17 R3 will das schlankeste aller Alienware-Notebooks sein, wirkt aber noch immer mehr als stattlich. Die rohe Leistungsfähigkeit wird nochmals übertroffen, wenn man den Alienware Graphics Amplifier sein Eigen nennt. Dieser unterstützt Desktop-Grafikkarten und verhilft dem Notebook zu einer PC-gleichen Leistung.

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Dell Alienware 17 R3 A17-9942

Klar: Wer ein eher schlichtes, unauffälliges oder schlankes Notebook mit Gaming-Fähigkeiten möchte, ist beim Dell Alienware 17 R3 falsch. Das Notebook möchte Aufmerksamkeit, mit seinem futuristischen Design und der kuriosen Form gelingt dem Gerät das mühelos. Der 17-Zoller ist allerdings kein leichter Brocken: 3,78 kg bringt das Notebook auf die Waage. Das Gehäuse besteht aus einem Kohlenstoff-Verbundstoff, den man aus der Luft- und Raumfahrt kennt. Das Material verleiht dem Gehäuse eine hervorragende Stabilität. Der Gehäusedeckel besteht aus Aluminium. Der optional auch als UHD-Version erhältliche Bildschirm des Dell Alienware 17 R3 ist 3D-fähig und das Notebook ist eines der wenigen, die tatsächlich Spiele ausreichend schnell für 3D beschleunigen können. Das gilt allerdings vor allem für die Full-HD-Version, da die UHD-Variante des Dell Alienware 17 R3 bei jedem Frame circa drei Mal so viele Pixel berechnen muss. Der Bildschirm selbst überzeugt mit einer guten Helligkeit und einer hohen Blickwinkelstabilität sowie einer ausgezeichneten Farbraum-Abdeckung. Bei der UHD-Version sind einzelne Pixel mit bloßem Auge kaum mehr auszumachen. Damit während der Gaming-Session zielsicher die richtigen Tasten getroffen werden, ist die Chiclet-Tastatur beleuchtet und sorgt mit ihren angenehmen Tastenabständen für einen hohen Schreibkomfort.

Doch letztlich will ein Gaming-Notebook mit der Hardware punkten, und hier setzt das Notebook auf Quad-Core-Prozessoren von Intel aus der Skylake-Generation. Wahlweise kommen entweder ein Intel Core i7-6700HQ oder ein noch flotterer Intel Core i7-6820HK Prozessor zum Einsatz, letzterer kann zudem dank eines freigeschalteten Multiplikators mühelos übertaktet werden. Um die Grafik kümmern sich die schnellsten Notebook-Grafikkarten, die NVIDIA derzeit in petto hat. Dabei handelt es sich je nach Modell um eine NVIDIA GeForce GTX 970M oder eine noch flottere 980M, die auch Mindestvoraussetzung ist, will man auf dem UHD-Display ruckelfrei zocken. Mit dem optionalen Graphics Amplifier, einer Erweiterung mit Grafikkartenslot für Desktop-GPUs, lässt sich die Grafikleistung des Dell Alienware 17 R3 noch weiter aufbohren bis auf das Niveau von Desktops. Der Haken: Der sperrige Kasten wiegt nochmal drei Kilogramm extra, braucht ein eigenes Netzteil und ist nicht gerade handlich. Der zwischen acht und 16 GB große DDR4-Arbeitsspeicher sorgt für genügend System-Ressourcen für jegliche Programme, einschließlich ressourcenhungriger Bildbearbeitungs-Software. Um die Stromversorgung kümmert sich ein 8-Zellen-Akku. Der liefert eine ordentliche Kapazität und kann das Notebook beim Surfen problemlos fünf Stunden lang mit Strom versorgen. Beim Zocken sieht die Sache schon ganz anders aus. Nach weniger als 90 Minuten ist Schluss, eine Steckdose sollt man immer in Reichweite haben.

Dell ermöglicht ein flexibles Konfigurieren des Dell Alienware 17 R3 und so kann man auch über die Art des Datenspeichers entscheiden. Es werden Lösungen mit SSD, gewöhnlicher Festplatte und einer Kombination aus beidem angeboten. Die Notebooks sind mit und ohne optisches Laufwerk erhältlich. Auch in Punkto Anschlüsse sind die Dell Alienware 17 R3 auf dem neuesten Stand der Technik. Ein USB 3.1 Typ C Anschluss sowie ein Thunderbolt 3 Anschluss ermöglichen hohe Datenraten und sind zurzeit die modernsten Anschlüsse für Peripherie. Darüber hinaus gibt es drei USB 3.0-Anschlüsse, sowie einen Kartenleser mit Unterstützung für neun verschiedene Formate. Als Betriebssystem kommt Microsoft Windows 10 zum Einsatz.

Insgesamt bietet das Dell Alienware 17 R3 mehr als genug Power für leidenschaftliche Zocker mit der zusätzlichen Möglichkeit eines Quasi-Upgrades auf einen Desktop-PC mit dem Alienware Graphics Amplifier. Beides zusammen reißt jedoch tiefe Löcher in jedes Portemonnaie, allein für das Notebook in der UHD-Version mit GeForce GTX 980M werden weit über 2.000 Euro fällig. Doch auch ohne Amplifier hat das Notebook viel zu bieten. Das Display ist hervorragend, und auch die lange Akkulaufzeit beim Surfen oder Filmschauen spricht für das Notebook, das also auch für Multimedia-Freunde eine interessante Wahl ist.

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