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Apple MacBook Air (Early 2015) Test Übersicht - Evolution statt Revolution

Eher am Rande hat Apple im März sein neues Apple MacBook Air präsentiert, das nun auf Broadwell statt Haswell setzt. In zahlreichen Tests wurde das Premium-Notebook auf Herz und Nieren geprüft und kann nicht in sämtlichen Bereichen überzeugen.

Apple MacBook Air (Early 2015) Test Übersicht - Evolution statt RevolutionNotebookinfo.de

Apple MacBook Air 13

Aufgrund des schwachen Euros ist das neue Apple MacBook Air hierzulande nicht gerade ein Schnäppchen. Für das 11-Zoll-Modell werden mindestens 999 Euro fällig, das 13-Zoll-Modell schlägt mit 1.099 Euro und mehr zu Buche. In Sachen Hardware unterscheiden sich beide Varianten kaum. So kommen stets moderne Prozessoren der Broadwell-Serie von Intel zum Einsatz. Die Air-Serie ist zudem bekannt für das besonders geringe Gewicht und die besonders schlanke Bauweise der Notebooks, was sie perfekt geeignet für den Betrieb auch unterwegs ist. Mit einer langen Akkulaufzeit verspricht Apple zudem genügend Power für einen ganzen Tag. Beim Design setzt Apple lieber auf Vertrautes und packt das Apple MacBook Air (Early 2015) in das vertraute Aluminium-Gehäuse, das wie immer wie aus einem Guss wirkt. Mit dem Gewicht von 1.08 kg beim 11-Zoll-Modell bzw. 1.35 kg beim 13-Zoll-Modell macht sich das Apple MacBook Air (Early 2015) in der Tasche kaum bemerkbar und kann wegen des flachen Gehäuses auch in kleineren Taschen problemlos verstaut werden.

Was ist Neu?

Die größte Neuerung der neuen Apple MacBook Air Reihe besteht in den Broadwell-Prozessoren von Intel. Dabei kommen je nach Modell Prozessoren der Familien Intel Core i5 oder Core i7 zum Einsatz, wobei letztere etwas mehr Leistung versprechen. Im Vergleich zur Vorgängerserie kann man eine Steigerung der CPU-Leistung um 5-20 Prozent und der Grafikleistung um bis zu 25 Prozent erwarten. Einige Schwächen der Vorgänger bleiben jedoch bestehen. So löst der Bildschirm beim 11-Zoll-Modell lediglich mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf, das 13-Zoll-Modell bietet 1.440 x 900 Bildpunkte. Die Konkurrenz ist hier teils schon deutlich weiter und verbaut FullHD oder gar QHD-Displays und setzt zudem auf IPS-Panels, statt auf ein TN-Panel, wie es beim MacBook Air zum Einsatz kommt. Doch wie schlägt sich das Apple MacBook Air in den Redaktionen weltweit?

Notebookcheck

Die Kollegen von Notebookcheck haben das 13-Zoll-Modell getestet. Sie sind begeistert von der sehr hohen Systemleistung, welche die Konkurrenz größtenteils im Regen stehen lässt. Auch die gemessene Akkulaufzeit von zehneinhalb Stunden bringt dem MacBook zahlreiche Pluspunkte. Beim Display gibt es aber Punktabzug: Nicht nur die Auflösung ist enttäuschend für ein Notebook dieser Preisklasse, auch bei der verwendeten Technik ist man bei der Konkurrenz schon weiter, so nutzen die Apple MacBook Air Notebooks lediglich ein TN-Panel.

MacPrime

Die Schweizer Seite MacPrime hat sich ebenfalls das Apple MacBook Air (Early 2015) zur Brust genommen. Abgesehen von der guten Akkulaufzeit lobt man dort auch den blitzschnellen Flash-Speicher und den sehr leisen Betrieb, kritisiert dafür jedoch ebenfalls das veraltete Display.

Macworld UK

Die Kollegen von Macworld haben das Apple MacBook Air (Early 2015) in einer Video-Review ausführlich getestet. Ihr könnt sie euch bei Youtube anschauen:

LaptopMag

Die Kollegen bei LaptopMag haben sich das 11-Zoll-Modell des Apple MacBook Air (Early 2015) angeschaut. Auch beim Mini-Modell werdendie gute Gesamtperformance und die lange Akkulaufzeit gelobt. Auf Kritik stößt der fehlende SD-Kartenslot sowie die niedrige Auflösung des Notebooks.

Fazit

Das Apple MacBook Air (Early 2015) wurde im Vergleich zum Vorgänger behutsam an einigen Stellen verbessert und bietet somit nach wie vor ein tolles Nutzungserlebnis bei minimaler Gehäusegröße und eine gute Leistungsfähigkeit dank moderner Intel-Prozessoren. Die sehr gute Akkulaufzeit besonders beim 13-Zoll-Modell sorgt für genügend Power für einen ganzen Arbeitstag – und darüber hinaus. Angesichts des traditionell sehr hohen Preises von Apple-Produkten ist aber das mies auflösende Display mit seinem veralteten Panel ein echtes Ärgernis, besonders dann, wenn man das PR-Gerede über Retina-Displays noch in den Ohren hat. Für Besitzer des alten Macbook Air lohnt sich das Upgrade kaum. Neueinsteiger erhalten ein vielseitiges und toll verarbeitetes Ultrabook.

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