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  3. Displays: Hersteller zahlen nach Preisabsprache 125 Millionen Euro Strafe

Das ist die bisher höchste verhängte Wettbewerbsstrafe in Südkorea. Es geht um Preisabsprachen und abgestimmte Produktionskapazitäten zwischen 2001 und 2006. Die verurteilten Firmen sollen die Treffen auch für künstliche Preiserhöhungen genutzt haben. Für Samsung und LG haben die Verurteilungen nur geringe Konsequenzen. Da sich die Unternehmen selbst angezeigt haben, entgehen sie härteren Strafen. Samsung muss die verhängte Strafe von 62,6 Millionen Euro nicht zahlen und LG wird nur die Hälfte von 42,2 Millionen Euro abgenommen. Das berichten die Kollegen von The Hankyoreh.

Mit derart milden Strafen werden illegale Wettbewerbsverzerrungen mit anschließender Selbstanzeige der Hersteller profitabel. Weltweit ist dies schon der dritte Fall einer Verurteilung von Preisabsprachen im LCD Markt und durch die Möglichkeit einer Strafe zu entgehen muss man wohl weiterhin damit rechnen, zu viel für sein Display gezahlt zu haben.

Quelle: The Hankyoreh

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