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  3. Dennis Woodside: Motorola äußert sich zum Projekt Ara

In einem Interview mit dem bekannten YouTuber Marques Brownlee erklärte Dennis Woodside, CEO von Motorola Mobility, dass sein Unternehmen einen ersten funktionstüchtigen Prototypen für Projekt Ara entwickelt habe. Laut Woodside sei es sehr interessant zu sehen, wie zwei Dinge langsam zu einem großen Ganzen zusammenwachsen würden. Denn über kurz oder lang wird es die modularen Smartphones, in dem durch das Moto X Smartphone bekannt gewordenen Moto Maker geben.

Die größte Hürde für Projekt Ara sei jedoch, die einzelnen Module auf einem langlebigen Smartphone-Gerüst unterzubringen. Laut Dennis Woodside sei es durchaus denkbar, jedes Jahr ein neues Gerüst herauszubringen, das neue Möglichkeiten zu bieten hat. Das langfristige Ziel Motorolas ist es jedoch, den Kunden stärker in den Entwicklungsprozess seines Smartphones einzubeziehen. Und was liegt da näher als ein modulares Smartphone. Da sind neue Materialien für das Moto X im Moto Maker nur ein weitere kleiner Schritt zur Vision des Smartphone-Herstellers: Das vollständig individualisierbare Smartphone, von dem Gehäuse über die Farbe bis hin zur der Hardware.

Das Projekt Ara selbst machte Motorola erst gegen Ende Oktober öffentlich, was sofort einiges an Interesse auf sich zog. Schließlich kann sich der interessierte Kunde mehr oder weniger sein Wunsch-Smartphone zusammenstellen, so wie es ihm beliebt. Ermöglicht wird das durch einen modularen Aufbau, bei dem sich einzelne Hardware-Komponenten beliebig austauschen lassen. In gewisser Weise ist Projekt Ara daher mit dem dänischen Spielzeug Lego vergleichbar, wo lediglich die Fantasie die Grenze des Machbaren ist.

Quelle: Marques Brownlee

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