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  3. Dell: Notebook Workstations Precision M4700 und M6700 angekündigt

Im Jahr 2001 präsentierte Dell die ersten, mobilen Workstations. Seitdem ist viel Zeit vergangen und die Precision Reihe umfasst zahlreiche Desktop- und Notebooks-Systeme. Nun stehen die Nachfolger in den Startlöchern. Diese bieten aktuelle Intel Core Prozessoren der dritten Generation und neue Nvidia Grafikkarten. Dabei bilden das Dell Precision M4700 und M6700 die Nachfolger der Workstations M4600 und M6600, die bei uns im Test beeindrucken konnten. Neben erstklassiger Verarbeitung und starker Arbeitsleistung haben die gut aufeinander abgestimmten Eingabegeräte überzeugt.

Das Dell Precision M4700 (15,6") und das Dell Precision M6700 (17,3") bieten, wie die Vorgänger, zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Dell setzt auf aktuelle Intel Core Prozessoren der dritten Generation (Ivy Bridge). Darunter finden sich drei Zweikern-Prozessoren in Form des Intel Core i5-3320M (2,6 GHz), Intel Core i5-3360M (2,8 GHz) und ein Intel Core i7-3520M (2,9 GHz). Diese können auf maximal 16 GB Arbeitsspeicher zugreifen, aufgeteilt auf zwei RAM-Slots. Größer zeigt sich die Angebotsauswahl bei den Vierkern-Prozessoren. Mit dabei sind ein Intel Core i7-3720QM (2,6 GHz), Intel Core i7-3740QM, Intel Core i7-3820QM (2,7 GHz), Intel Core i7-3840QM, Intel Core i7-3920XM (2,9 GHz) und Intel Core i7-3940XM. Diese können mit maximal 32 Gigabyte Arbeitsspeicher bestückt werden, aufgeteilt auf vier RAM-Slots.

Das Gehäuse der Workstations ist im direkten Vergleich zur letzten Generation kaum verändert worden. Weiterhin kommt eine Aluminium-Magnesium-Legierung zum Einsatz und das Design ist schlicht und funktional. Die Handballenauflage bietet nun eine Soft-Touch-Beschichtung für einen besseren Halt. Außerdem kann die Tastatur gegen einen geringen Aufpreis auch mit einer weißen LED-Hintergrundbeleuchtung versehen werden und bietet eine vierstufige Regelung.

Im Dell Precision M4700 können bis zu drei Festplatten verbaut werden. Eine findet im dafür vorgesehen 2,5-Zoll Schacht Platz, eine kann über einen Full PCI-Express Controller angesteckt und die dritte kann optional anstatt eines optischen Laufwerks eingesetzt werden. Als Besonderheit lässt sich diese einfach ausklinken und transportieren. Das Dell Precision M6700 bietet im 17,3 Zoll Format mehr Platz und somit auch einen Festplattenslot mehr. Ganze vier Festplatten finden an zwei 2,5-Zoll-Schächten, dem PCI-Express-Controller und im optischen Laufwerksschacht Platz. Neben klassischen Festplatte (HDD) stehen natürlich auch Konfigurationen mit Solid State Drives (SSD) zur Verfügung.

Auch beim Display gibt es wieder mehrere Ausstattungsvarianten. Standardmäßig wird in beiden Workstations ein White-LED (WLED) HD+ Display mit einer matten Beschichtung verbaut. Gegen Aufpreis gibt es zwei verschiedene FullHD Bildschirme mit White-LED und RGB-LED Beleuchtung, die eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel und IPS-Technology bieten. Als Besonderheit wird es ein RGB-LED FullHD 3D-Display geben, dem drei bis vier Shutter-Brillen beiliegen.

Als Grafikeinheit setzt Dell auf Nvidia und AMD und stattet die Modelle professionellen Workstation-Grafikkarten aus. Anfangs wird es allerdings nur die Möglichkeit geben die Geräte mit einer Nvidia Quadro K5000M (Precision M6700) und einer AMD FirePro M4000 (Precision M4700) auszustatten. Im Laufe des Jahres werden die Nvidia Quadro K1000M und K2000M Karten für das Dell Precision M4700 verfügbar sein und die Nvidia Quadro K3000M sowie K4000M für das größere Dell Precision M6700.

Der Docking-Port ist kompatibel zu den Vorgängern, somit kann auch eine Docking-Station aus der alten Generation genutzt werden. Diese erweitert das Anschlussportfolio nochmals deutlich. Ohne Dock bieten beide Workstations insgesamt fünf USB-Schnittstellen, von denen zwei den aktuellen USB 3.0 Standard bieten. Einer der USB 2.0 Ports kann zusätzlich eSATA-Festplatten aufnehmen. Für Präsentationen kann der Bildschirminhalt mittels einer VGA-, HDMI- und DisplayPort-Schnittstelle auf einen Fernseher, externen Monitor oder Beamer gebracht werden. Wieder mit dabei ist ein Hardware-Schalter, um die Netzwerkverbindungen (WLAN, Bluetooth) ein- und auszuschalten, sowie zwei 3,5 Millimeter Klinke-Buchsen für Headsets und Mikrofone. Außerdem bieten die Modelle eine Firewire-Verbindung, einen SmartCard-, Express- und einen Multi-Kartenleser. Optional werden verschiedene Mobilfunkmodule zur Verbindung mit dem UMTS-Netz (3G) angeboten.

Dieses Jahr wird es zudem eine Sonderedition geben, mit der Dell eher auf den Lifestyle Sektor abzielt. Das „Covet“ bietet mit einer Größe von 17,3 Zoll dieselben Ausstattungsmerkmale wie eine Dell Precision M6700 Workstation, verwendet aber ein Gorilla-Glas als Schutz des Displays. Außerdem ist sie farblich etwas bunter geraten (Phoenix red colour).

Alle Modelle sind ab sofort verfügbar. Die Preise beginnen bei 1199 Euro (M4700) beziehungsweise 2099 Euro (M6700).

Quelle: Dell

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