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Dell Latitude: Neue Business-Notebooks und Ultrabooks kommen (Bild 1 von 15)Bildquelle: notebookinfo.de
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Neue Business-Modelle: Dell setzt in Zukunft voll auf das Latitude-Brand und rüstet ab September auf.

In den nächsten Wochen werden die neuen Dell Latitude Notebooks im Online-Shop des Herstellers und bei Partnern erhältlich sein. Man geht weg von der Trennung der Marken Latitude und Vostro, und lässt letztere in Westeuropa aussterben. Die einstigen Vostro Notebooks werden nun von der Dell Latitude 3000 Series abgelöst. Außerdem könnte auch die aktuelle Latitude 6000 Series mit Intel Ivy Bridge Technik bald der Vergangenheit angehören. Doch das lesen wir auf dem Latitude-Event in München nur zwischen den Zeilen.

Dell Latitude 3000 Series
Als Einsteiger im Business-Portfolio wird die 3000er-Serie mit aktuellen ULV-Prozessor der 4. Intel Core Generation (Haswell) ausgeliefert. Die Spanne geht vom Intel Core i3-4010U bis hin zum Intel Core i7-4500U. Wahlweise werden 2 bis 8 GB Arbeitsspeicher und lediglich Festplatten-Lösungen zur Verfügung stehen. Auf SSDs muss ab Werk verzichtet werden. Im aktuellen Datenblatt spricht Dell davon, auch auf eine dedizierte AMD Radeon HD 8850M setzen zu können, obwohl die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 4400 wohl zum Kassenschlagen mutieren wird. In Sachen Display kann zwischen 14,0 und 15,6 Zoll gewählt werden. Allerdings wird nur das Dell Latitude 15 (Model 3540) mit einer FullHD-Option angeboten. Alle anderen Fassungen kommen mit klassischer HD- oder HD+-Auflösung. Beide Modelle bieten die Wahl hin zu einem Touch-Bildschirm. Zu den Anschlüssen gehören 2x USB 3.0, 1x USB 2.0, VGA, Gigabit-Ethernet, Kartenleser und die Funkmöglichkeiten via WLAN und Bluetooth. Ein digitaler Display-Ausgang ist nicht mit an Bord. Die Bauhöhe der Notebooks geht von 25 bis 33,85 Millimeter – je nachdem welche Akkukapazität und Bildschirmart gewählt wird. Beim Gewicht liegt das Maximum bei 2,3 Kilogramm. Die Preise werden ab 529 Euro netto starten.

Dell Latitude 5000 Series
Offizielle Datenblätter für die neuen 5000er-Latitude-Notebooks liegen uns noch nicht vor. Allerdings finden sich schon viele Informationen im Netz, die aller Voraussicht nach vom amerikanischen Markt übernommen werden. Man setzt auch hier auf die neuen Intel Haswell Prozessoren nebst diskreten Grafikkarten und SSD-Lösungen. Es wird Touch und Non-Touch Bildschirm, glänzend und matt, geben. Die Auflösung liegt maximal bei 1.920 x 1.080 Pixel. Wahrscheinlich werden wir diese Serie erst im Oktober dieses Jahres genauer zu Gesicht bekommen. Eine Auswahl an Bilder erhaltet ihr allerdings bereits in unserer Fotostrecke vom Münchner Event.

Dell Latitude 7000 Series
Mit der 7000er-Serie will Dell das heißeste Eisen im Business-Feuer haben. Hier bietet man ein 12,5- und ein 14,0-Zoll Ultrabook an, das eine Bauhöhe von 20-21 Millimeter und ein Gewicht von bis zu 1,63 Kilogramm aufweist. Im Inneren schlagen die bekannten Haswell-Prozessoren der ULV-Reihe, bis hin zum performanten Core i7. Laut Datenblatt sind bis zu 16 GB RAM und bis zu 256 GB große SSDs möglich. Alternativ kann im 14 Zoll Modell zu einer 500 GB Festplatte gegriffen werden. Beim Display gibt es die normale HD-Auflösung mit matter Beschichtung. FullHD wird es im 12,5 Zoll Latitude 7000 nur in Kombination mit Touch geben, beim 14 Zoll Modell allerdings auch mit Anti-Glare Beschichtung. Die Anschlüsse zeigen sich klassisch: 3x USB 3.0, Gigabit-Ethernet, Docking-Port, HDMI, Mini-DisplayPort, WLAN und Bluetooth. Optional gibt es einen SmartCard- und Fingerprint-Reader. Hinzu könnte auch die WiGig-Funktionalität kommen. Die Preise beginnen bei 1.049 Euro netto.

Für alle Latitude-Modelle gilt
Beim Kauf hat der Nutzer die Wahl zwischen Windows 7 und Windows 8. Außerdem ist bei vielen Modellen die Akkukapazität ausbaubar. Meist auf 6 Zellen, bei den Ultrabooks nur auf 4 Zellen. Außerdem bietet Dell eine Vielzahl an weltweiten Garantieoptionen und Sicherheitsprogrammen. Viele Notebooks der neuen Latitude-Serie werden auch mit Intel vPro Plattform und TPM-Chip ausgestattet. Zudem sind alle Modelle mit einem "E" im Namen mit den bekannten Dell Docking-Stationen kompatibel. An dieser Stelle werden die meisten Unternehmen aber wohl auf eigene Lösungen zurückgreifen, da nicht ausschließlich Dell-Notebooks verwendet werden. Durchgängig für alle Latitude-Serien soll gelten, dass man von einer Akkulaufzeit von 8,6 Stunden (Leerlauf / Idle) ausgeht. Ein LTE-Modul wird es in diesem Jahr nicht mehr geben, sondern erst in der neuen Auflage im Jahr 2014. Die Notebooks der Latitude 5000 und Latitude 7000 Serie schützen die Touchscreens mit Gorilla Glas. Für die matten Varianten gilt das natürlich nicht. In den nächsten Wochen werden die vorgestellten Business-Notebooks in Deutschland erhältlich sein.

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