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  3. Deal mit Visa und Mastercard: Kommt der Durchbruch fürs Zahlen mit dem Handy?

Bisher führt der Datentransfer per NFC bestenfalls ein Nischendasein. Wenige Smartphones und nur ein paar Peripheriegeräte setzen auf den Datenfunk. Dabei ist Near Field Communication (NFC) sehr praktisch. Schließlich entfällt das komplizierte Pairing, wie es bei Bluetooth der Fall ist.

Jetzt wollen die Kreditkarten Visa und Mastercard zu NFC greifen, um das Smartphone zum mobilen Zahlungsmittel zu machen. Der Grund für den Sinneswandel ist schnell ausgemacht: Es kommen immer mehr neue Geräte mit NFC auf den Markt. Lediglich Apple hat den Dienst als großer Anbieter bisher nicht in seinen iPhones implementiert. Das könnte sich aber mit dem iPhone 6, dass dieses Jahr vorgestellt wird ändern.

Hinderlich war, dass es bisher nötig war, die Kartendaten in einer Hardware-Komponente des NFC-Chips zu speichern. Den Kartenanbietern war das zu unsicher. Der Trick, um das Problem zu umgehen ist die Host Card Emulation. Die brisanten Informationen werden dabei aus dem Chip ausgelagert und beispielsweise in der Cloud des jeweiligen Anbieters gespeichert. Visa will hier eine Schnittstelle (API) anbieten, die Drittanbieter wie Supermarktketten in ihre Bezahl-Apps einbinden können. Mastercard plant ein ähnliches Modell, ohne konkret zu werden.

Quelle: MarketWatch

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