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Computex 2016: AMD präsentiert 7. Generation der A-Serie APUs alias Bristol Ridge (Bild 1 von 1)Bildquelle: HP
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AMD Inside: Als eines der ersten Geräte mit Bristol Ridge APU wird das HP Envy X360 (15,6 Zoll) im Handel erhältlich sein.

AMD hat die Computex 2016 in Taipeh dazu genutzt, im Rahmen einer Pressekonferenz dort den Marktstart seiner neuesten Laptop-Prozessoren bekannt zu geben. Die 7. Generation der A-Serie APUs (Accelerated Processing Units), die den Codenamen „Bristol Ridge“ trägt, wartet mit einer Kombination aus CPU-Kernen mit Excavator-Architektur und einer Radeon-GPU auf.

Die Tatsache, dass wie bei der Vorgänger-Generation „Carrizo“ Excavator-Kerne zum Einsatz kommen, dürften den ein oder anderen AMD-Fan vielleicht überraschen. Im Vorfeld der offiziellen Enthüllung von Bristol Ridge war immer mal wieder über die Verwendung von AMDs brandneuen 14-Nanometer-CPU-Kernen - Codename „Zen“ - spekuliert worden. Diese sind allerdings noch nicht ganz Marktreif, weshalb die 7. Generation der A-Serie APUs weiterhin mit etablierten Komponenten im 28-Nanometer-Verfahren gefertigt wird.

Trotz dieses Wermutstropfens hat AMD Bristol Ridge eigenen Angaben nach aber im Vergleich zu Carrizo deutlich aufgebohrt. Insbesondere werden die erhöhte Grafikleistung, die erweiterten Multimediafunktionen und die merklich verbesserte Energieeffizienz hervorgehoben. Des Weiteren können die neuen A-Serie APUs nun mit DDR4-RAM-Modulen mit bis zu 2400 Megahertz umgehen.

Dank der Optimierungen, die AMD am 28-Nanometer-Fertigungsprozess sowie der CPU- beziehungsweise GPU-Architektur von Bristol Ridge vorgenommen hat, können die neuen APUs mit höheren Taktraten als ihre Vorgänger betrieben werden. So soll die CPU-Leistung im Vergleich zu Carrizo um bis zu 16 Prozent zulegen. Ich Sachen GPU-Performance spricht die US-Chipschmiede von einer bis zu 53 Prozent höheren Leistung als die integrierte Grafikeinheit eines nicht näher spezifizierten, aktuellen Intel Core i7 Prozessors.

Ungeachtet der reinen Leistungsdaten, die mangels unabhängiger Hardware-Tests derzeit ohnehin so gut wie nichts aussagen, gibt es ein Feature von Bristol Ridge, das für AMD sehr wichtig sein dürfte: In der neuen APU-Line-up gibt es mehrere Modelle, die mit einer TDP (Thermal Design Power) von 15 Watt ausgezeichnet sind. Das könnte sie zum einen konkurrenzfähig mit Intels aktuellen U-Serie-Prozessoren machen und zum anderen ihren Einsatz in sehr flachen Notebooks und 2-in-1s ermöglichen.

Die leistungsfähigsten neuen APUs bezeichnet AMD wie gehabt mit den Kürzeln FX, A12 und A10. Diese Modelle sind es auch die DDR4-RAM mit bis zu 2400 Megahertz unterstützen. Weniger Performance, niedrigere Taktraten und lediglich Unterstützung für DDR4-RAM mit bis zu 2133 Megahertz liefern hingegen die Modelle mit dem Kürzel A9, A6 und E2.

Laut AMD sind die A-Serie APUs der 7. Generation ab sofort erhältlich. Mit ersten Endgeräten ist also im Handel in Kürze zu rechnen. Während der Pressekonferenz zeigte der Chiphersteller unter anderem eine neue, mit Bristol Ridge bestückte Variante des Convertibles HP Envy X360. Dieses verfügt über ein 15,6 Zoll großes Display und wurde erstmals im vergangenen Jahr mit Intel Skylake Prozessor präsentiert.

Quelle: AMD

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