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Computex 2013: 14-Zoll Razer Blade mit Nvidia Geforce GTX 765M im Hands-On (Bild 13 von 15)Bildquelle: notebookinfo.de
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Computex 2013: Als einziges, deutsches Online-Magazin konnte notebookinfo.de das neue Razer Blade in der Hyatt-Suite des Hersteller begutachten.

Erst vor wenigen Tagen wurden die aktualisierten Fassungen des in Deutschland bisher nicht erhältlichen Razer Blade veröffentlicht. So wird das 17,3 Zoll Modell nun den Namen Razer Blade Pro tragen, während das Gehäuse ohne den Pro-Zusatz auf 14 Zoll verkleinert wurde. In einem persönlichen Gespräch mit Heathcliff Hatcher, Director of Global Product Marketing, haben wir über die Vorzüge des neuen und dünnsten Gaming-Notebooks der Welt gesprochen.

Auf den ersten Blick erinnert auch die neue 14-Zoll Variante des Razer Blade an das bekannte Design der Apple Macbook Pro Modelle. Die Verarbeitung der wenigen ausgestellten Samples war bereits hervorragend, genauso wie das Look & Feel. Razer hat das Corporate Design des Unternehmens perfektauf das Gaming-Notebook portiert. Angefangen bei der grünen Tastatur-Beleuchtung, bis hin zur grünen Färbung der USB 3.0 Anschlüsse. Das durchgängig in schwarz gehaltene Gehäuse besteht dabei komplett aus Aluminium. Mit 1,88 kg ist das Razer Blade sogar vergleichsweise leicht geblieben.

Durch die nahezu widerstandsfreie Soft-Touch Oberfläche des Trackpads, konnten wir sogar Titel wie Metro: Last Light und Crysis 3 in ansprechender Qualität ruckelfrei ohne Hinzunahme einer Maus vor Ort spielen. Garantiert gewöhnungsbedürftig, aber möglich. Der Intel Core i7-4702MQ und die Nvidia Geforce GTX 765M liefern im Zusammenspiel mit 8 GB Arbeitsspeicher und einer bis zu 512 GB große mSATA-SSD eine sehr gute Leistung. Bei einem Preis von mindestens 1.799 US-Dollar muss man sich aber genau überlegen, ob das Geld gut angelegt ist. Schließlich bietet das Razer Blade nur einen HD+ Bildschirm (1.600 x 900 Pixel) und nur einen mSATA-Slot. Für deutlich weniger Geld könnte man sich auch für das neue Gigabyte P34G oder P35K entscheiden, dass zusätzlich die Option auf FullHD IPS Display (1.920 x 1.080 Pixel) und bis zu 4 Festplatten- und SSD-Lösungen bietet. Bei Gigabyte gibt es die Einstiegskonfiguration nämlich bereits ab 1.399 US-Dollar.

Dennoch bleibt zu sagen, dass mit dem neuen Razer Blade ein solides und edles Notebook für mobile Gamer geschaffen wurde, die ein Desktop-Replacement (DTR) im kompakten Format suchen. Zwar kann man in Sachen Hardware bei anderen Herstellern mehr sparen, doch der futuristische und gleichzeitig schlichte Stil des Razer Blade wird von der Konkurrenz nicht annähernd erreicht. Auf eine konkrete Planung der Veröffentlichung in Deutschland wollte man sich noch nicht einlassen. Allerdings werden wir aller Voraussicht nach im Laufe des Monats Juli 2013 ein erstes Seriengerät in der notebookinfo.de Redaktion ausführlich testen können.

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