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  3. Computex 2012: Erste Eindrücke vom ASUS X301, X401, X501

Beschreibung
Eine ganze Heerschar an neuen Intel Ivy Bridge Notebooks ist auf dem ASUS Stand der diesjährigen Computex 2012 zu sehen. Bei einem Rundgang entdeckten wir auch neue Geräte, die in den ASUS Präsentationen nicht zur Sprache gekommen sind.

ASUS wird eine neue X-Serie im 13- (X301), 14- (X401) und 15-Zoll (X501) Format auf den Markt bringen. Das ausgestellte ASUS X401 bietet ein 14 Zoll Chassis und erinnert in seiner Aufmachung an die ASUS K55 Serie. Der Hersteller arbeitet mit viel Kunststoff und mattierten Flächen, die auch auf dem Displayrahmen und dem Deckel Verwendung finden. Gemessen an dem angepeilten Preis im Low-Budget-Segment und dem Status eines Vorserienmodells ist die Verarbeitung bereits jetzt erstaunlich gut. Der Deckel bietet eine gute Verwindungssteifheit und auch die Scharniere sind nach Tagen der Dauernutzung nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Der gute Eindruck setzt sich auch bei den Eingabegeräten fort. Das Keyboard im Chiclet-Design punktet mit einem kurzen Hub und knackigen Druckpunt sowie angenehmen Feedback. Wie bei der ASUS K55 Serie sind die Tasten des Multitouchpads direkt in der sensitiven Fläche integriert. Dieses zeigt bei zwei der vier ausgestellten Geräte jedoch eine gewisse Leichtgängigkeit, die sich in der Serienfassung nicht einschleichen sollte.

An der linken Gehäuseseite befindet sich ein USB 2.0 Anschluss, sowie der Stromanschluss. Den restlichen Platz nehmen die Lüftungsschlitze für die Kühlung ein. Ein optisches Laufwerk fehlt. An der rechten Seite sitzen ein USB 3.0 Port, der aber zu nah neben der digitalen HDMI Schnittstelle angebracht wurde. Große USB- oder UMTS-Sticks könnten hier den Anschluss für externe Monitore blockieren. Gigabit-LAN, VGA und ein SD-Kartenleser vervollständigen das Anschlussportfolio. Als Betriebssystem wird aller Wahrscheinlichkeit nach eine Windows 7 Home Premium 64-Bit Version Verwendung finden. Mit einem Gewicht von 1,8 Kilogramm und einer Bauhöhe von 26,5 Millimetern ist es deutlich schwerer und höher als ein Ultrabook, in seiner Einsteiger-Kategorie jedoch fast schon ein Leichtgewicht.

Auf dem Prüfstand
Unter dem farbenprächtigen Gehäuse entdeckten wir zwei verschiedene Prozessoren. Der Intel Pentium B960 bietet auf zwei Kernen eine Taktfrequenz von 2,2 GHz. Im Einsteiger-Segment angesiedelt basiert er auf der älteren Intel Sandy Bridge Architektur und bietet keine Extras wie Turbo Boost 2.0 oder Hyper Threading. Ebenso sieht es beim Intel Pentium B970 aus, der sich mit 2,3 GHz nur in der Taktrate vom B960 unterschiedet. Beide setzen bei der Grafiklösung auf die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics. Das Surfen im Internet, Erstellen von Dokumenten und das Ansehen von YouTube-Videos ist mit dieser Ausstattung das Hauptaufgabengebiet. Auf dem beiliegenden Datenblatt wird jedoch auch auf einen Intel Core i3-Prozessor als mögliche Komponente hingewiesen, der das Anwendungsszenario erweitern könnte. Zur Verwendung kommen zudem zwei bis vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 750 GB große Festplatte.

Die 13,3-, 14- und 15,6-Zoll Bildschirme bieten eine HD-Ready Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Obwohl ein Display mit entspiegelter Oberfläche gezeigt wurde, werden die Modelle in Deutschland wohl mit glänzender Beschichtung auf den Markt kommen. In der Vertikalen ergaben sich bereits ab einer Neigung von 20 Grad erhebliche Farbinvertierungen. Die Bildschirmhelligkeit des ausgestellten ASUS X401 konnte aufgrund der starken Direkt-Beleuchtung am Messestand nur schwer ausgemacht werden, sollte sich jedoch im Rahmen der 200 Candela pro Quadratmeter aufhalten.

Fazit
Bei einem angepeilten Preispunkt von 300 bis 500 Euro hat ASUS mit dem X301, X401 und X501 mehrere heiße Eisen im Feuer. Sollte die gezeigte Verarbeitung und die Qualität der Eingabegeräte auch in der finalen Version bleiben, könnten die Einsteiger-Notebooks auf dem deutschen Markt eine gute Position einnehmen. Uns konnte die neue Serie überzeugen und wir sind gespannt ab wann wir mit den 13, 14 und 15 Zoll Geräten in unseren Breitengraden rechnen können.

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