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  3. Computex 2012: Erste Eindrücke vom ASUS S46 / S56 Ultrabook

Beschreibung
ASUS wird die Ultrabooks der S-Serie in 14- (S46) sowie 15-Zoll (S56) anbieten. Vom Design unterscheiden sich beide Versionen nicht voneinander. Die Basis-Einheit aus silbernem Aluminium erinnert stark an das Unibody-Design der

Apple Macbook Pro Notebooks, dabei haben wir im Preissegment unter 800 Euro nicht an eine Metall-Aufmachung gedacht. Der schwarze Displayrahmen und Deckel durchbricht jedoch die mit Apple vergleichbaren Ansätze. In Sachen Verarbeitung können sich das ASUS S46 und das ASUS S56 sehen lassen. Die Handballenauflage und die Tastatur geben selbst bei starkem Druck nur geringfügig nach. Das Gehäuse zeigt sogar nach teilweise harten Messeeinsätzen eine sehr gute Verwindungssteifheit. Dabei bleibt zu erwähnen, dass es sich bei den ausgestellten Modellen um Vorseriengeräte handelt. So waren wir von der bereits jetzt guten Verarbeitungsqualität sehr überrascht.

Die Eingabegeräte der ASUS S46 und S56 Ultrabooks sind ebenso gut. Es wird eine Chiclet-Tastatur und ein groß dimensioniertes Multitouchpad verbaut. Letzteres folgt dem Trend und integriert die Tasten direkt in die sensitive Fläche, um diese zu vergrößern. In unserem Test wurden alle Multitouch-Gesten problemlos erkannt. Aufgrund der starken Nutzung als Vorführgerät auf der Computex 2012 sind die Tastatur und das Touchpad bereits in Mitleidenschaft geraten und zeigen sich leichtgängig. In der Serienfassung sollte das nicht vorkommen. Das größere 15,6-Zoll Modell ASUS S56 wird zudem über ein separates Ziffernfeld (Num-Block) verfügen.

Bei den Schnittstellen setzt ASUS auf aktuelle Technologien wie USB 3.0 (2x), HDMI, VGA und Gigabit-LAN. Kabellos wird via Bluetooth 4.0 und WLAN 802.11n kommuniziert. Die Verteilung der Anschlüsse an der linken und rechten Seite lässt jedoch zu wünschen übrig. Größere USB-Sticks oder UMTS-Module können schnell umliegende Ports versperren. Dafür kommt ein DVD-Laufwerk zum Einsatz, was laut Holger Schmidt (Marketing Director, ASUS) in Deutschland immer noch als essentiell betrachtet wird. Gefallen fanden wir an den Lautsprechern, die zwischen den beiden Scharnieren auf einer Erhöhung integriert wurden. Sie sind direkt auf den Nutzer gerichtet. Als Betriebssystem wurde uns die Release Preview von Windows 8 vorgeführt, das Datenblatt spricht jedoch von einer parallelen Installation von Windows 7 Home Premium. Das Gewicht der Geräte liegt bei 2,0 kg (S46) beziehungsweise 2,3 kg (S56). Die Bauhöhe ist mit 21 Millimetern bei beiden Modellen die gleiche.

Auf dem Prüfstand
Im Inneren der ASUS S46 und S56 Ultrabooks arbeitet ein Intel Core i7-3517U (1,9 bis 3,0 GHz) Prozessor und die dedizierte Nvidia Geforce GT 630M mit zwei Gigabyte Videospeicher. Die Grafikkarte kann via Nvidia Optimus Technologie durch die im Prozessor integrierte Intel HD Graphics 4000 ersetzt werden, um Strom zu sparen und somit die Akkulaufzeit zu verlängern. Der Arbeitsspeicher liegt bei einem Maximum von 8 GB (1.600 MHz DDR3). Durch die Bestückung mit einer Nvidia-Grafikkarte erweitert sich das Anwendungsszenario vom klassischen Surfen im Internet und Bearbeiten von Dokumenten auf das Produzieren von HD-Medien und Spielen verschiedener Games bei mittlerem Detailgrad. Auf der verwendeten 750 GB oder 1 TB Festplatte ist dafür genug Platz. Um die Vorteile einer SSD auszunutzen, integriert ASUS einen 24 GB SSD-Cache, der oft genutzte Daten auslagert und somit einen schnelleren System- und Programmstart ermöglicht.

Die 14,0 und 15,6 Zoll Bildschirme sind glänzend und bieten eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixel (HD). Das uns gezeigte Vorseriengerät der ASUS S46 und S56 Ultrabooks konnte mit recht magerer Blickwinkelstabilität nicht überzeugen. In der Vertikalen reicht bereits eine Abweichung von 10 Grad, um Farbinvertierungen hervorzurufen. Die Helligkeit wurde von uns subjektiv auf 200 Candela pro Quadratmeter geschätzt. In diesem Bereich kann sich bis zur Serienproduktion noch viel verändern. Es steht unter anderem noch nicht fest, ob nicht doch eine entspiegelte Variante in Deutschland angeboten wird. Sollte sich ASUS für ein glänzendes Display entscheiden, kann es zu Einschränkungen bei der Nutzung im Außenbereich kommen. Reflektionen würden zum Alltag gehören.

Fazit
Mit einem Preis von unter 800 Euro könnten die Ultrabooks ASUS S46 und S56 in Deutschland eine breite Masse ansprechen. Die dedizierte Nvidia Grafikkarte und das integrierte DVD-Laufwerk sprechen genauso für sich wie der Intel Core Prozessor und das Aluminium-Design der 14- und 15,6-Zoll Gehäuse. Bereits auf der Computex 2012 konnten uns die neuen Low-Budget-Ultrabooks überzeugen. Einzig das glänzende TN-Display und die Verteilung der Anschlüsse fielen negativ auf.

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