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  3. CES 2016: Razer präsentiert Blade Stealth Ultrabook mit externem GPU-Dock

Razer hat zur CES 2016 das Windows 10 Notebook Blade Stealth und das externe GPU-Dock Core präsentiert. Das Blade Stealth ist ein klassisches Ultrabook mit hochauflösendem 12,5 Zoll Touch-Display und Intel Core i7 Prozessor der neuesten Generation.Bildquelle: Razer
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Desktop-GPU Power am Schreibtisch: Das Ultrabook Razer Blade Stealth mit Thunderbolt 3 Grafikkarten-Dock.

Razer knüpft zum Auftakt des neuen Jahres dort an, wo es 2015 beendete: Mit einem starken Fokus auf innovative Gaming-Hardware inklusive edler Gaming-Notebooks der Blade-Reihe, die dank einer Kooperation mit Lenovo nun auch global deutlich besser und weitläufiger verfügbar sein sollen als die ersten Blade-Modelle. Zur CES 2016 präsentiert das US-Unternehmen jetzt das neue Ultrabook „Blade Stealth", welches mit schwarzem Aluminium-Gehäuse und 12,5 Zoll großem und auf Wunsch mit 3840 x 2160 Pixel auflösenden Display schon auf den ersten Blick beeindrucken kann. Besonders interessant ist allerdings, dass Razer passend zu dem kompakten Laptop auch eine externe Grafikkarten-Dockingstation namens „Core“ anbieten wird.

Razer: Blade Gaming Notebooks kommen nach Deutschland

Razer Blade Stealth

Razers neues Ultrabook ist mit einem Gewicht von 1,5 Kilogramm und einer maximalen Bauhöhe von 13,1 Millimeter bestens als täglicher Alltagsbegleiter geeignet. Bei dem 12,5 Zoll Display handelt es sich um eine Touchscreen mit IGZO-Technologie und einer 100 prozentigen Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraumes., welches wahlweise mit WQHD-Auflösung (2560 × 1440 Pixel) oder UHD-Auflösung (3840 × 2160 Pixel) erhältlich sein wird.

Im flachen Aluminum-Chassis steckt beim Blade Stealth keine dedizierte Grafikeinheit, sämtliche Grafikberechnungen werden im mobilen Einsatz des Geräts daher von der in Intels aktuelle Core-Prozessoren der 6. Generation (Skylake) integrierten GPU HD Graphics 520 übernommen. In allen Konfigurationen seines neuen Utrabooks verbaut Razer das Prozessormodell Core i7-6500U, bei dem es sich um einen Dual-Core-Chip mit Unterstützung für Hyper-Threading handelt. Dem Chip zur Seite stehen ebenfalls in allen Fällen 8 Gigabyte LPDDR3-RAM mit 1866 Megahertz.

Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen des Razer Blade Stealth gehören PCIe-SSDs mit 128 bis 512 Gigabyte Speicherkapazität, die brandneue Thunderbolt 3 Schnittstelle mit kompakten USB Type-C Anschluss, zwei USB 3.0 Ports, schnelles WLAN nach 802.11ac und Bluetooth 4.1, eine 2-Megapixel-Webkamera sowie ein 45-Wh-Akku. Zudem wird das Gerät als „erstes Notebook weltweit“ eine Tastatur mit individuell beleuchteten Tasten mit den 16,8 Millionen Farben der Chroma-Technologie bieten. Als Betriebssystem ist Microsofts Windows 10 vorinstalliert.

Razer wird das Blade Stealth wie angedeutet in mehreren Ausstattungsvarianten verkaufen. Für die Grundkonfiguration mit WQHD-Display und 128 Gigabyte SSD will das Unternehmen in den USA 999 US-Dollar verlangen, für die teuerste Version mit UHD-Display und 512 Gigabyte SSD sollen dort hingegen 1599 US-Dollar fällig werden. Preise in Euro für den europäischen beziehungsweise deutschen Markt hat Razer bislang noch nicht bekannt gegeben. Kurz nach dem US-Auslieferungsbeginn noch im Januar soll das Ultrabook allerdings bereits ab Februar 2016 auch hierzulande erhältlich sein.

Razer Core

Nicht ganz so schnell, sondern erst irgendwann im Laufe der ersten Jahreshälfte 2016 will Razer dann das unter anderem für das Blade Stealth gedachte externe GPU-Dock „Core“ in den Handel bringen. Das Core-Gehäuse wird über die Thunderbolt 3 Schnittstelle (also ein einziges USB Type-C Kabel) mit dem Notebook verbunden, die genügend Bandbreite für moderne, leistungsstarke PCI-Express Desktop-Grafikkarten mitbringt. In die Dockingstation passen Dual-Slot-Karten mit einer Größe von maximal 310 × 152 × 44 Millimeter und einer maximalen Verlustleistung von 375 Watt, die dort in einen PCI-Express Slot mit 16 Lanes gesteckt werden müssen. Die Stromversorgung übernimmt ein 500 Watt Netzteil.

Das Razer Core an sich bringt ohne verbaute Grafikkarte 1,25 Kilogramm auf die Waage und bietet Nutzern, die ihr Blade Stealth auf dem Schreibtisch damit verbinden, zusätzlich vier USB 3.0 Ports und einen Gigabit Ethernet Anschluss. Zudem lassen sich das Innere des Gehäuses sowie die Front konfigurierbar beleuchten.

Beim Anschluss des GPU-Docks an des Notebook muss das Gerät übrigens nicht neu gestartet werden, sondern die Grafikausgabe wird laut Razer automatisch von der integrierten Intel-GPU auf die Desktop-Grafiklösung umgeschaltet. Es ist außerdem möglich über sämtliche Videoschnittstellen der im Dock verbauten Grafikkarte externe Bildschirme anzuschließen.

Abschließend sollte noch erwähnt werden, dass laut Arstechnica die Nutzung des Core nicht auf das Blade Stealth beschränkt ist. Prinzipiell kann das GPU-Dock also auch zusammen mit anderen Notebooks genutzt werden, die eine Thunderbolt 3 Schnittstelle mit USB Type-C Anschluss besitzen. Razer erläutert jedoch gegenüber der US-Publikation, Notebook-Hersteller müssten gezielt Treiber- und Bios-Anpassungen bei ihren Geräten vornehmen, um die Kompatibilität mit dem Core zu gewährleisten.

Auf der CES 2016 hat Razer leider darauf verzichtet, sowohl für die USA als auch Europa einen Preis für das Core zu nennen.

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