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  3. CES 2013: Razer Edge und Edge Pro Gaming-Tablets in Las Vegas

Auf der CES 2012 stellte der US-amerikanische Peripherie-Hersteller mit dem Razer Fiona einen ehrgeizigen Gaming-Tablet Prototypen vor. Aus der Konzeptstudie wurde nach knapp einem Jahr Entwicklungszeit ein handfestestes Gerät mit dem Namen Razer Edge. Das Razer Edge ist dabei mit einem vollwertigen Windows 8 Betriebssystem und einem Intel Core i5 Zweikern-Prozessor mit 1,7 GHz Taktfrequenz bestückt. Optional können an beiden Seiten Controller angebracht werden, die mit zusätzlichen 250 US-Dollar zu Buche schlagen. Eine zusätzliche Docking-Station kostet weitere 100 US-Dollar und erweitert das Schnittstellenangebot um drei USB 2.0 Buchsen, sowie einen 3,5 Millimeter Port für ein Headset und ein HDMI-Ausgang zur Übertragung der Bildschirminhalte. Am Gerät selbst ist eine USB 3.0 Schnittstelle sowie ein 3,5 Millimeter Klinke-Anschluss für Kopfhörer angebracht.

Verbaut wird ein 10,1 Zoll großes IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Die Größe des Arbeitsspeichers liegt bei 4 GB und auf einem 64 GB großen Speicher werden die Spiele abgelegt. Eine Frontkamera ist im Displayrahmen eingelassen und bietet einen 2-Megapixel Sensor. Um auch produktiv arbeiten zu können, verwandelt ein zusätzliches Keyboard-Dock für 200 US-Dollar das Tablet in ein vollwertiges Notebook. Bei der Grafikkarte setzt Razer in beiden Modellen auf eine Nvidia Geforce GT 640M, die auch bei aktuellen 3D-Spielen in mittleren Detailstufen genug Leistungsreserven bieten sollte. Das Razer Edge Pro ist besser ausgestattet und bietet einen Intel Core i7 Zweikern-Prozessor mit 1,9 GHz Taktung in Verbindung mit satten 8 GB Arbeitsspeicher und einer 128 oder 256 GB großen SSD. Es soll zusammen mit dem Gamepad-Controller für rund 1.500 US-Dollar in den Handel kommen. Beide Modelle unterstützen die Datenübertragungsstandards WLAN 802.11 b/g/n und Bluetooth 4.0. Es soll noch in diesem Jahr veröffentlicht werden und kostet bereits in der Grundversion knapp 1.000 US-Dollar.

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