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  3. Best of CES 2015: Dell XPS 13 - Es gibt doch noch coole Ultrabooks

Das Dell XPS 13 verfügt über einen QHD+ Touch-Bildschirm mit IPS TechnikBildquelle: notebookinfo.de | dg
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Cooles Ultrabook: Alter Name, neue Aufmachung. Aus Notebook-Sicht konnte das Dell XPS 13 auf der CES 2015 überzeugen.

Nur wenige Hersteller haben sich auf der CES 2015 dem Thema Notebooks gewidmet. Lenovo fuhr ein riesiges Angebot an neuen ThinkPads auf und HP widmete sich erneut den mobilen Workstations. Gigabyte und Aorus aktualisierten derweil ihre Notebook-Komponenten und das deutsche Unternehmen Schenker Technologies präsentierte Gaming-Notebooks mit Desktop Prozessoren. Doch in herausragender Erinnerung bleibt bisher nur das Dell XPS 13.

Bereits der Vorgänger aus dem letzten Jahr trug den gleichen Namen und auch das Design ist an die bekannte Ultrabook-Serie angelehnt. Dennoch hat es Dell geschafft für einen Wow-Effekt zu sorgen. Durch einen extrem dünnen Display-Rahmen ist es den US-Amerikanern gelungen ein 13-Zoll Display in die Abmessungen eines 11-Zoll Gehäuses unterzubringen. Im Vergleich mit einem Apple Macbook Air 13 ist das Dell XPS 13 um ca. 23 Prozent kleiner, bei gleicher Display-Größe. Außerdem bleibt man mit einer Spanne von 9 bis 15 Millimeter weiterhin sehr schlank und mit 1,18 kg auch vergleichsweise leicht. Kurz gesagt: Weniger war nie mehr als bei diesem Ultrabook.

Schön zu sehen ist auch, dass die Verarbeitung und Haptik unter dem Schlankheits-Wahn nicht leiden musste. Die Kombination von Aluminium und Karbon überzeugt auf ganzer Linie. Selbst das recht fragil wirkende Display hält größerer Belastung problemlos stand. Dabei gibt es das 13,3 Zoll Modell sowohl in einer QHD+ Touch-Variante mit einer Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixel sowie mit einem matten Standard Full-HD-Panel und 1.920 x 1.080 Pixel. Dell verspricht hier eine Helligkeit von 400 nit und eine erhöhte Blickwinkelstabilität dank IGZO2 IPS Technik. Vor Ort konnten wir uns von der Brillanz des Displays überzeugen. Finale Analysen überlassen wir allerdings unseren Messinstrumenten, sobald das neue Dell XPS 13 als Testgerät in unserer Redaktion vorliegt.

Im Inneren bietet Dell USA aktuell die 5. Generation Intel Core Prozessoren an. Dazu zählt der günstige Intel Core i3-5010U mit 2,10 GHz und der Intel Core i5-5200U mit 2,7 GHz. Alle Prozessoren setzen auf die integrierte Intel HD Graphics 5500 Grafikeinheit und werden von bis zu 8 GB Arbeitsspeicher unterstützt. SSD-Optionen werden aktuell mit bis zu 256 GB ausgeschrieben. Dell wird allerdings in naher Zukunft auch auf 512 GB Varianten setzen. Serienmäßig gibt es in allen Geräten WLAN-ac, Bluetooth 4.0 und Features wie USB 3.0, Kartenleser, Mini Display-Port und Corning Gorilla Glass (bei Touch-Displays).

Großen Gefallen fanden wir auch an den Eingabegeräte des Dell XPS 13. Trotz geringer Gehäusehöhe wird immer noch ein sehr guter Tastenhub, ein knackiger Druckpunkt und gutes Feedback geboten. Bei anderen Ultrabooks - zum Beispiel dem Samsung ATIV Book 9 - kam es unter anderem dazu, dass die Reduzierung der Gehäusehöhe dafür gesorgt hat, das der Tastenhub zu gering wurde und ein guter Anschlag kaum noch möglich war. Dieses Phänomen bleibt beim XPS 13 aus. Die Ingenieure von Dell haben also sehr gute Arbeit geleistet. Gleiches gilt im Übrigen auch für das Touchpad, das schon sehr nah an die hohe Qualität der Apple Macbook Eingabegeräte herankommt. Gespannt sind wir vor allem auf die versprochene Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden beim Non-Touch-Modell und bis zu 11 Stunden bei der QHD+ Variante.

Unterm Strich treffen wir also auf ein extrem kompaktes, leichtes und leistungsstarkes Ultrabook mit einem grandiosem Display und guter Akkulaufzeit. Dass es ein Dell XPS 13 bereits ab 799 US-Dollar zu kaufen gibt, freut zudem den Geldbeutel. Wenn es Dell nun noch schafft, die integrierte Webcam zu verbessern, hätten wir den perfekten Begleiter für das Jahr 2015 bereits jetzt gefunden. In jedem Fall hat sich das neue Modell den Award für das Best of CES 2015 Notebook wirklich verdient.

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