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  3. Bericht: Ultra-flache 13 und 15 Zoll Apple MacBooks kommen im Sommer

Für Mac-Fans, die derzeit sehnsüchtig auf die Vorstellung neuer Apple-Notebooks mit Intel Syklake Prozessoren warten, sollte die Geduldsprobe in wenigen Monaten vorüber sein.Bildquelle: notebookinfo.de
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Warten auf Skylake: Apples MacBook Line-up ist zwar schick wie eh und je, zeigt sich derzeit aber technisch nicht auf der Höhe der Zeit.

Apple hat mit dem iPhone SE und dem iPad Pro 9,7 Zoll gestern zwei interessante Produkte angekündigt, doch Kunden, die seit Monaten gespannt auf eine Auffrischung der MacBook-Familie mit Intels Skylake-Prozessoren warten, wurden leider enttäuscht. Aufgrund fehlender Leaks im Vorfeld war das jedoch abzusehen. Heute, keine 24 Stunden nach der Apple-Keynote, spuckt die Gerüchteküche allerdings plötzlich eine relevante Neuigkeit für Mac-Fans aus. Wie die taiwanische Publikation Digitimes unter Berufung auf Angaben aus Industriekreisen informiert, wird Apple im kommenden Sommer - wahrscheinlich bis spätestens Juli - neue, besonders flache MacBook-Modelle mit 13 und 15 Zoll Display auf den Markt bringen.

Digitimes ist zwar bei Weitem nicht die verlässlichste Quelle, wenn es um Leaks zu kommender Hardware geht, allerdings ist zum einen häufig zumindest ein Funken Wahrheit an den Berichten der Webseite, und zum anderen passt die MacBook-Geschichte tatsächlich sehr gut zu den aktuellen Entwicklungen am Markt sowie zu Apples gängiger Praxis bei der Vorstellung solcher ganz neu designter Produkte.

Es ist absolut kein Geheimnis, dass die aktuelle Notebook-Line-up des kalifornischen Unternehmens kein einziges Modell beinhaltet, das aktuellste Technik verwendet. Immerhin aus Designer-Sicht kann das kleine, flache MacBook mit 12 Zoll Retina-Display, welches im Frühjahr 2015 auf den Markt kam und von einem Intel Core M Prozessor mit Broadwell-Mikroarchitektur angetrieben wird, als fortschrittlich bezeichnet werden. Dahinter reihen sich das MacBook Pro mit 13 Zoll Retina-Display sowie das MacBook Air mit 11 und 13 Zoll Display ein, deren Industriedesign seit Jahren weitgehend unverändert ist, die aber im vergangenen Jahr immerhin mit Intel Core Prozessoren der Broadwell-Familie ausgestattet wurden. Das Schlusslicht hinsichtlich Aktualität stellt das MacBook Pro mit 15 Zoll Retina-Display dar, da Apple dort auf ein mittlerweile fast vier Jahre altes Chassis in Kombination mit Intels Haswell-Prozessoren setzt.

Test: 15 Zoll Apple MacBook Pro mit AMD Radeon R9 M370X

Auch wenn Apple mit die schnellsten PCI-Express SSDs auf dem Markt verbaut und im Laufe der Jahre immer wieder Detailverbesserungen an seinen Notebooks vorgenommen hat, ist spätestens jetzt klar, dass es für die MacBook Pro und MacBook Air Reihe Zeit für ein wirklich signifikantes Upgrade ist. Da sämtliche dafür geeigneten Intel Skylake Prozessoren seit Anfang 2016 ebenfalls gut lieferbar sind, sollte der Vorstellung neuer MacBooks in den kommenden Monaten nichts mehr im Wege stehen.

Warum aber haben die Kalifornier die Ankündigung nicht auf dem gestrigen Event vorgenommen? Das könnte schlicht und einfach mit Apples Vorliebe zusammenhängen, brandneue Macs im Rahmen der WWDC (World Wide Developers Conference) im Juni zu enthüllen. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit schon Mehrfach die große Bühne seiner Entwicklerkonferenz genutzt, um neben den obligatorischen Software-Updates wichtige Mac-Neuheiten zu präsentieren, im Jahr 2013 beispielsweise den komplett neu gestalteten Mac Pro.

Falls unsere Vermutungen auf Grundlage der neuesten Gerüchte auch nur annähernd korrekt sind, wird Apple zur WWDC 2016 komplett neu designte MacBooks mit 13 und 15 Zoll Retina-Display präsentieren. Aus dem Digitimes-Artikel geht allerdings nicht hervor, ob diese Laptops dann MacBook Air, MacBook Pro oder einfach nur MacBook heißen werden. Der einzige zusätzlichen Hinweis, den es noch von der taiwanischen Publikation gibt, legt nahe, dass die neuen 13 und 15 Zoll Modelle flacher sein werden als das aktuelle MacBook Air. Das wirft jedoch weitere Fragen auf, wie beispielsweise: Kann Apple in einem so flachen Chassis Prozessoren und - potentiell - Grafikkarten unterbringen, die die Bezeichnung MacBook Pro rechtfertigen würden? Ungewiss erscheint außerdem das Schicksal der MacBook Air Reihe, da Apple das MacBook mit 12 Zoll Retina-Display und vor allem auch die iPad Pro Familie bereits als Nachfolger dieser Notebook-Modelle in Stellung gebracht hat.

Abschließend kann also festgehalten werden, dass es trotz der neuesten Erkenntnisse im Moment noch so manche ungeklärte Fragen zu den kommenden MacBook-Modellen gibt. Wir hoffen also einfach darauf, dass Apple die Mac-Gemeinde nicht mehr allzu lange warten lässt und wirklich spätestens zur WWDC 2016 im Juni Klarheit diesbezüglich schafft.

Quelle: Digitimes

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