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Bericht: Microsoft arbeitet an günstigeren Surface-Tablets (Bild 1 von 1)Bildquelle: Microsoft
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Surface-Reihe: Nachdem Microsoft mit seiner PC-Familie in den letzten Jahren in immer höhere Preisregionen vorstieß scheint demnächst die Zeit für Budget-Tablets zu schlagen.

Microsoft plant einem aktuellen Bericht von Bloomberg nach offenbar die Vorstellung von neuen Surface-Tablets, die es mit dem in diesem Frühjahr erschienenen Apple iPad aufnehmen können sollen. Die neuartigen Microsoft-Tablets müssten angesichts des Preises von 329 US-Dollar respektive Euro für das iPad allerdings deutlich günstiger sein als das derzeit erhältliche Surface Pro.

Die Informanten von Bloomberg gehen davon aus, dass Microsoft die Markteinführung der neuen Surface-Tablets für das zweite Halbjahr 2018 anvisiert. Die Grundausstattung der Geräte soll ein 10 Zoll großes Display und ein Chassis mit abgerundeten Ecken sowie einen USB Typ-C Port umfassen.

Des Weiteren wird dem neuen Surface-Produkt ein Gewicht attestiert, das rund 20 Prozent unter dem des aktuellen Surface Pro liegt sowie eine Akkulaufzeit auf Augenhöhe mit der des aktuellen Apple iPads, also rund 10 Stunden. Ebenfalls analog zum iPad soll Microsoft mehrere Speichervarianten (64 und 128 Gigabyte) sowie optionale LTE-Konnektivität für das Tablet planen.

Die günstigste Ausführung des kommenden Microsoft Surface Tablets wird laut Bloomberg-Artikel 400 US-Dollar kosten und damit etwas mehr als die Basiskonfiguration des Apple iPad. Das Gerät soll aber wie das teurere Surface Pro einen Kickstand aufweisen und mit dem Desktop-Betriebssystem Windows 10 Pro - wahrscheinlich im sogenannten S Mode - laufen.

Sofern die Angaben von Bloomberg korrekt sind und Microsoft derzeit tatsächlich diese Art von Projekt verfolgt, wäre es nicht das erste Mal, dass sich das Redmonder Unternehmen an die Herstellung eines direkten iPad-Konkurrenten wagt. Das Surface RT entpuppte sich vor einigen Jahren allerdings aufgrund von Leistungsproblemen und zu gravierenden Software-Limitierungen schnell als Flop. Nach dem Produktionsstopp des Surface RT galt Microsofts Hardware-Fokus der mit Notebook-Hardware ausgestatteten Surface Pro Reihe und dem Ausbau der Surface-Produktpalette insgesamt.

Quelle: Bloomberg