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Bericht: Galaxy Note 8 kommt im September für 1000 Euro (Bild 1 von 1)Bildquelle: Samsung
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Galaxy Note Reihe: Nach dem Fiasko um das Note 7 im Vorjahr will Samsung nun mit dem Note 8 wieder überzeugen, dabei aber offenbar das Risiko so gering wie möglich halten.

Samsung bereitet sich derzeit auf die große Markteinführung des Galaxy Note 8 vor, wie die Gerüchteküche erst kürzlich vermeldete. Die US-Publikation Venture Beat will nun weitere beziehungsweise neue Details zu dem kommenden Flaggschiff-Smartphone erfahren haben. Demnach werden die Südkoreaner das Note 8 nicht im August, sondern erst in der zweiten Septemberhälfte präsentieren. Außerdem soll Samsung einige Vertriebspartner bereits darüber informiert haben, dass es sich bei dem Gerät um das bislang teuerste Samsung-Smartphone handeln werde.

Venture Beat hat die Informationen wie üblich aus einer nicht näher spezifizierten Quelle erhalten, die jedenfalls mit den Plänen Samsungs vertraut sein soll. Das Galaxy Note 8 wird deren Angaben nach ein 6,3 Zoll großes Edge-to-Edge AMOLED-Display mit einem Bildformat von 18,5:9 aufweisen, welches mit dem 6,2 Zoll Bildschirm des Galaxy S8+ nahezu identisch sein soll. Die Differenzierungsmerkmale zwischen der Galaxy Note und der Galaxy S Reihe sollen in diesem Jahr also erstmals vordergründig andere sein als ein größeres Display. Beispielsweise soll das kommende High-End-Smartphone etwas leistungsfähigere Komponenten wie die S8 Reihe mitbringen sowie mit einem Dual-Kamera-System auf der Rückseite und Unterstützung für den S Pen aufwarten.

Den vorliegenden Infos nach wird das Note 8 zwar analog zum Galaxy S8(+) von einem Exynos 8895 oder einem Qualcomm Snapdragon 835 SoC (je nach Region) angetrieben werden, allerdings nicht 4, sondern gleich 6 Gigabyte RAM in die Waagschale werfen können. Die Dual-Kamera, welche zum ersten Mal bei einem Samsung-Topmodell zum Einsatz kommen wird, soll sich aus zwei 12 Megapixel Modulen zusammensetzen, die horizontal angeordnet sind und beide einen optischen Bildstabilisator bieten.

Neben den Kameras und dem Blitzlicht soll auf der Rückseite des Smartphones genau wie bei den S8-Modellen wieder der Fingerabdrucksensor sitzen. Samsung hat dem Bericht nach aber immerhin die Distanz zwischen Hauptkamera und dem Scanner vergrößert, um die Wahrscheinlichkeit, dass die Kameralinsen mit den Fingerkuppen verpatzt werden, zumindest etwas zu verringern.

Der Akku des Galaxy Note 8 soll eine Kapazität von 3300 mAh mitbringen, was sicherlich angemessen sein, wenn auch in vollkommen unspektakulären Laufzeiten resultieren dürfte. Es wäre aber nur zu verständlich, wenn die Südkoreaner nach den dramatischen Akku-Problemen beim Galaxy Note 7 im Vorjahr nunmehr absolut auf Nummer sicher gehen wollten.

Software-seitig wird sich beim Note 8 im Vergleich zur Galaxy S8 Reihe scheinbar nicht allzu viel tun. Es soll Android 7 Nougat mit Samsungs von den S8-Modellen her bekannten Oberfläche vorinstalliert sein, die auf dem neuen Flaggschiff jedoch einen verbesserten Split-Screen-Multitasking-Modus sowie verschiedenen Zusatzfunktionen für den S Pen aufweisen wird. Außerdem wird das Note 8 mit der DeX Dockingstation der S8 Reihe kompatibel sein und sich somit auf Wunsch ebenfalls mit einem großen Monitor sowie Maus plus Tastatur verbinden und wie ein Desktop-PC nutzen lassen.

In Europa könnte das Galaxy Note 8 den Angaben des Informanten nach zu Preisen ab 999 Euro in den Farben Blau, Gold und Schwarz in den Handel kommen. Der Marktstart ist in der zweiten Septemberhälfte geplant und dürfte somit ziemlich genau mit der Markteinführung von Apples nächster iPhone-Generation zusammenfallen.

Quelle: Venture Beat

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