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Bericht: Apple will Universal-Apps für iOS & macOS ermöglichen (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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Universal-Apps: Ähnlich wie Microsoft könnte Apple demnächst dazu übergehen, Entwicklern die Erstellung von Apps zu ermöglichen, die ohne große Anpassungen auf ganz unterschiedlichen Geräten laufen.

Apple könnte unter Umständen Entwicklern ab nächstem Jahr erlauben, „Universal-Apps“ zu veröffentlichen; Apps also, die sich sowohl auf iPhones und iPads als auch Macs ausführen lassen. Dies geht aus einem Bericht von Mark Gurman für Bloomberg hervor.

Nähere Details zu dem Gerücht sind aktuell spärlich gesät, aber laut Gurman sollen Entwickler durch diese neue Software-Initiative von Apple in die Lage versetzt werden, eine einzige App für iOS und macOS zu programmieren, die sich dann je nach Endgerät entweder mit Touch-Eingaben (iOS-Gerät) oder Maus beziehungsweise Trackpad (Mac) bedienen lässt.

Apple soll den Angaben von Gurmans Quellen nach derzeit auf Kurs sein, die Unterstützung für die beschriebenen Universal Apps als Bestandteil von iOS 12 und macOS 10.14 im kommenden Jahr auszurollen. Sofern dies zutrifft und es keine größeren Schwierigkeiten mehr bei der Umsetzung des Projekts gibt, ist es wahrscheinlich, dass Apple eine entsprechende Ankündigung im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz WWDC, die üblicherweise im Juni eines Jahres stattfindet, vornehmen wird.

Gegenwärtig ist es so, dass Entwickler zwei sich klar voneinander unterscheidende Versionen einer App mit unterschiedlichen Entwicklungswerkzeugen produzieren müssen, wenn sie diese sowohl für iOS als auch macOS veröffentlichen möchten. Zudem pflegt Apple zwei unterschiedliche App Stores - einen für iOS und einen für Macs. Ob es Pläne gibt, mit Ankunft der Universal Apps auch die beiden App Stores zusammenzuführen, ist bislang nicht bekannt.

Apples Universal-App-Projekt trägt gemäß dem Bloomberg-Artikel intern den Codenamen„Marzipan“ und könnte den aktuellen Spekulationen nach ein Wegweiser dafür sein, dass das kalifornische Unternehmen vorhat, irgendwann in der Zukunft ein einziges Betriebssystem für all seine Geräte herauszubringen. Wem dieser Ansatz nun bekannt vorkommt, der hat sich in der jüngeren Vergangenheit sicherlich etwas näher mit Microsofts Ambitionen beschäftigt. Mit Windows 10 hat der Redmonder Softwareriese bereits ein solches OS geschaffen.

Quelle: Bloomberg