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  3. Bericht: Apple Watch 2 wird über Mobilfunkmodem verfügen

Die für später in diesem Jahr erwartete Bildquelle: Apple
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Mehr Selbständigkeit: Apple arbeitet offenbar an einer neuen Apple Watch, die auch ohne gekoppeltes iPhone deutlich mehr leisten kann.

Apples nächste Smartwatch wird wahrscheinlich mit einem schnelleren Prozessor und einem Mobilfunkmodem ausgestattet sein. Das legt zumindest ein aktueller Bericht des Wall Street Journal nahe. Es ist im Augenblick noch völlig unklar wann das kalifornische Unternehmen plant, eine verbesserte Apple Watch vorzustellen, aber diversen derzeit kursierenden Gerüchten nach sind die Arbeiten an einer solchen weit fortgeschritten. Zu den am häufigsten genannten Kritikpunkten an der ersten Uhrengeneration gehört die Abhängigkeit von einem iPhone sowie regelmäßig auftretende Performance-Probleme.

Der Hinweis, die "Apple Watch 2" könne Mobilfunkkonnektivität bieten, kommt freilich nicht völlig überraschend daher. Smartwatches anderer Hersteller wie etwa von Samsung oder LG bietet dieses Feature schon eine ganze Weile, da es den Vorteil mit sich bringt, dass die allermeisten Funktionen ganz ohne gekoppeltes Smartphone ausgeführt werden können. Die mit großen Erwartungen im April 2015 auf den Markt erschienene erste Generation der Apple Watch kann exakt das nicht bieten, ist somit stets auf die iPhone-Verbindung angewiesen und kann nicht zuletzt aus diesem Grund niemals ernsthaft das Smart-Gerät in der Hosentasche als den wirklich essentiellen Alltagshelfer ersetzen. Mit der zweiten Generation soll sich das offenbar deutlich ändern.

Die genannte Problematik plus Kritik an der Bedienoberfläche beziehungsweise einigen Bedienelementen der ersten Apple Watch hinterließ bei einem großen Teil der Technikpresse einen eher bitteren Nachgeschmack in den vergangenen Monaten. Das hat allerdings laut jüngsten Analystenschätzungen dem Erfolg der smarten Uhr keinen Abbruch getan. Vorliegenden Zahlen nach soll Apple im ersten Jahr 12 Millionen Stück der Apple Watch verkauft haben, was in etwa der doppelten Absatzmenge des ursprünglichen iPhones während dessen ersten zwölf Verkaufsmonaten entspricht. Davon abgesehen hat Apple dank eines durchschnittlichen Verkaufspreises von 500 US-Dollar mit der Armbanduhr rund dreimal so viel Umsatz erzielt wie der führende Wearable-Hersteller Fitbit, so das Wall Street Journal.

Es gibt derzeit einige schwammige Spekulationen, die besagen, dass Apple bereits im Juni zur Entwicklerkonferenz WWDC 2016 eine neue Apple Watch vorstellen könnte. Wahrscheinlicher ist jedoch die Enthüllung des verbesserten Modells erst im Herbst 2016 - dann vielleicht sogar zusammen mit der nächsten iPhone-Generation.

Quelle: Wall Street Journal

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