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  3. Asus ROG: Neue GeForce GTX 1080M schneller als Titan X?

Asus sorgt aktuell mit einem vielsagenden Vorschauartikel für ein kommendes Gaming-Notebook der ROG-Familie für Schlagzeilen. Das Gerät soll mit einer extrem schnellen, neuen GPU aufwarten.Bildquelle: Nvidia
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Pascal-GPU: Nvidias kürzlich vorgestellte GeForce GTX 1000 Reihe wartet mit brandneuer Architektur und Fertigungstechnik auf.

Wie die stets in Sachen Grafikkarten sehr gut informierte Publikation Videocardz berichtet, hat Asus auf seiner Republic of Gamers (ROG) Webseite einen sehr interessanten Ausblick auf ein kommendes Gaming-Notebook gegeben. Der taiwanische PC-Hersteller kann zwar offensichtlich noch nicht viele Details nennen, aber es wird schon mal eine wahrlich brachiale Grafikleistung in Aussicht gestellt. Der bislang unbenannte ROG-Bolide soll übertaktbar sein und mit einer neuen Grafiklösung aufwarten, die selbst mit Standardtaktraten eine GPU-Performance bieten kann, die die High-End-Desktop-Grafikkarte Nvidia GTX Titan X in die Schranken weist. Konkret ist die Rede von über 20.000 Punkten im 3D Mark 11.

Im Grunde muss es an dieser Stelle gar nicht mehr erwähnt werden, aber sicherheitshalber schreiben wir es dennoch nieder: Ein Laptop mit einer solchen Grafikleistung von einer Single-GPU-Lösung wäre natürlich das neue Nonplusultra im Gaming-Notebook-Segment. Videocardz mutmaßt überzeugend, dass es sich um den mobilen Ableger der kürzlich vorgestellten Nvidia GeForce GTX 1080 mit Pascal-Architektur handeln dürfte. Zum einen sollte das so sein, da von AMDs neuen Polaris-GPUs nicht ganz dieses Leistungsniveau erwartet wird, zum anderen weil Nvidia schon mit der Veröffentlichung der GeForce GTX 980 für Notebooksim Hebst 2015 demonstrierte, dass man gewillt und in der Lage ist, eine Grafiklösung, die sich kaum von ihrem Desktop-Pendant unterscheidet, in einen Laptop zu packen.

Weiteres Indiz für den vermeintlichen Einsatz der GeForce GTX 1080M in dem kommenden ROG-Notebook ist, dass die angedeutete Performance der Mobil-GPU ziemlich genau dem entspricht, was auch die GeForce GTX 1080 im Stande ist zu erreichen. Auf der Desktop-Karte kommt die Pascal-GPU "GP104" mit 2560 CUDA-Cores zum Einsatz. Es liegt also nahe, dass dieser Chip auch bei der GTX 1080M für Notebooks verwendet wird. Von all dem abgesehen ist es außerdem so, dass Asus bei der Auflistung der GPU-Benchmark-Ergebnisse das Kürzel "GXXX" für die neue Grafiklösung verwendet, was üblicherweise auf eine Nvidia-GPU hindeutet.

Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen der Desktop-Karte GeForce GTX 1080 und der Notebook-Variante GeForce GTX 1080M könnte aber laut Videocardz der verwendete Speicher sein. Laut dem Gemunkel in der Gerüchteküche wird der mobile Ableger statt dem brandneuen GDDR5X-VRAM "nur" auf GDDR5-Speicher setzen, der wie beim zweitschnellsten Vertreter der neuen GeForce GTX 1000 Reihe, der GeForce GTX 1070, mit 2000 Megahertz Standardtakt arbeitet.

Auch wenn die genannten Informationen in Summe bereits ein sehr stimmiges Bild ergeben, ist im Moment noch völlig unklar wann Nvidia die vermeintliche GeForce GTX 1080M beziehungsweise Asus das neue Flaggschiff-Notebook der ROG-Familie vorstellen will. Die Computex 2016 anfang Juni wäre sicherlich ein guter Zeitpunkt dafür. Laut den Angaben von Asus handelt es sich bei dem für die Demonstration verwendeten Exemplar allerdings noch um einen frühen Prototypen. Bis das Gaming-Notebook also tatsächlich im Handel verfügbar ist könnte es noch ein Weilchen dauern.

Quelle: Asus, Videocardz

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