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Apples Bildungsinitiative: Neues iPad harmoniert mit Apple Pencil (Bild 1 von 3)Bildquelle: Apple
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iPad: Das diesjährige Budget-Tablet von Apple ist dem 9,7 Zoll Modell des Vorjahres sehr ähnlich, kann allerdings mit neuen Features und mehr Leistung punkten.

Apple hat heute im Rahmen eines speziellen Events mit Fokus auf den Bildungsmarkt ein neues beziehungsweise überarbeitetes iPad vorgestellt. Das Tablet war die einzige Hardware-Ankündigung auf der Veranstaltung in einer Schule in Chicago, USA, bei der sich ansonsten alles Software-Neuheiten für Lehrer und Schüler drehte.

Das neue iPad-Modell von Apple, für das sich allen voran der Bildungssektor begeistern soll, hat in Sachen Verarbeitung und Design sehr viel mit dem seit März 2017 verkaufen Budget-iPad gemein. Es verfügt über dieselbe Unibody-Gehäusekonstruktion aus Aluminium und ein 9,7 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixel. Angetrieben wird die Neuvorstellung nun jedoch von einem leistungsfähigeren Apple-SoC, nämlich dem A10 Fusion, das der Hersteller als bestens geeignet für „nahtloses Multitasking und grafikintensive Anwendungen“ beschreibt. Allen voran Augmented Reality (AR) Anwendungen wurden von Apple hier hervorgehoben. Außerdem bietet das günstigste iPad ab sofort dank Unterstützung für den Apple Pencil ein Feature, das bislang der deutlich teureren iPad Pro Reihe vorbehalten war.

Genau wie auf einem aktuellen iPad Pro kann Apple Pencil laut offizieller Beschreibung auch auf dem neuen iPad ein „flüssiges und natürliches Zeichenerlebnis“ abliefern. Dies wird unter anderem durch Sensoren zur Messung von Druck und Neigung des Eingabestiftes als auch niedrige Latenzzeiten und hohe Präzision erreicht. Apple wird den Pencil zwar auch weiterhin nur als optionales Zubehör für sämtliche iPad-Modelle verkaufen, bewirbt den Stift aber nichtsdestotrotz groß als äußerst effektives Werkzeug gerade für Schüler und Studenten. Als Anwendungsbeispiele können unter anderem das Erstellen von handschriftlichen Notizen und Anmerkungen, das Zeichnen von Skizzen sowie die Nutzung diverser Apps mit Pencil-Unterstützung angeführt werden.

Auf der Aluminium-Rückseite des iPads befindet sich eine bestens vom Vorgänger bekannte 8 Megapixel Hauptkamera mit f/2.4 Blende. Oberhalb des Displays sitzt die ebenfalls unveränderte FaceTime HD Frontkamera mit f/2.2 Blende. Das Tablet wartet darüber hinaus natürlich weiterhin mit einer Home-Taste auf, in der ein Touch ID Sensor integriert ist, und unterstützt zur drahtlosen Kommunikation Dual-Band-WLAN nach 802.11a/b/g/n/ac sowie Bluetooth 4.2. Auf Wunsch kann das iPad außerdem mit einem LTE-Modul erworben werden, das in Kombination mit einer Apple SIM in mehr als 180 Ländern und Regionen Zugriff auf mobile Datennetze erlaubt.

Preise und Verfügbarkeit
Apple bietet das neue iPad in den Farbvarianten Silber, Space Grau und - jetzt neu - Gold an. Die Preise starten hierzulande für ein Wi-Fi-Modell mit 32 Gigabyte Flash-Speicher bei 349 Euro und für ein Wi-Fi + Cellular-Modell mit 32 Gigabyte bei 479 Euro. Wer eine Ausführung mit 128 Gigabyte Speicher möchte, muss jeweils 90 Euro mehr ausgeben.

Als optionales Zubehör für iPad sind der Apple Pencil zum Preis von 99 Euro und Smart Cover zum Preis von 45 Euro in den Farben Anthrazit, Mitternachtsblau, (RED), Sandrosa und Weiß erhältlich.

Apple akzeptiert im eigenen Online Store ab sofort Bestellungen für das neue iPad und wird mit der Auslieferung des Geräts in mehr als 25 Ländern und Regionen, darunter Deutschland, gegen Ende dieser Woche beginnen. Speziell für Bildungseinrichtungen verkauft der Hersteller sowohl das iPad als auch den Apple Pencil zu etwas vergünstigten Konditionen.

Quelle: Apple