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  3. Apple: Vorstellung einer brandneuen MacBook Pro Line-up rückt näher

Apple bereitet sich auf die Vorstellung einer brandneuen MacBook Pro Generation vor, die für die Premium-Laptop-Reihe das bedeutendste Upgrade seit rund vier Jahren darstellen wird.Bildquelle: notebookinfo.de
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MacBook Pro: Das altbekannte Design der Premium-Laptops von Apple hat offenbar später in diesem Jahr ausgedient.

Es gibt ein zweites Mal innerhalb weniger Tage Neuigkeiten zu Apples kommender MacBook Pro Generation. Diesmal sind die Informationen allerdings deutlich umfassender und stammen vom ausgeschriebenen Apple-Experten Mark Gurman, der mittlerweile für Bloomberg schreibt. Gurman zufolge, der sich auf mehrere Apple nahe Quellen beruft, sollen noch vor Jahresende neue MacBook Pro Modelle vorgestellt werden, die mit einem erstmals seit rund vier Jahren signifikant überarbeiteten Chassis-Design aufwarten.

Was schon früher in diesem Jahr in der Gerüchteküche über die kommenden Premium-Notebooks von Apple gemunkelt wurde, untermauern jetzt auch die neuesten vorliegenden Infos. So soll die neue MacBook Pro Line-up sowohl ein etwas flacheres Gehäuse als auch ein Touch-Panel, welches unter anderem die Funktionstasten ersetzt, oberhalb der Tastatur bieten. Davon abgesehen soll es die Geräte optional mit einer dedizierten, energieeffizienten Grafikeinheit von AMD zu kaufen geben.

Interessanter Weise befinden sich die neuen High-End-Laptops offenbar bereits seit einigen Monaten in einem weit fortgeschrittenen Entwicklungs- beziehungsweise Teststadium im kalifornischen Cupertino. Allzu lange sollte sich also eine Vorstellung nicht mehr hinziehen. Gurmans Informationen nach ist allerdings eine Enthüllung während des nächsten großen Apple-Events, das höchstwahrscheinlich am 7. September über die Bühne gehen und neue iPhones mit sich bringen wird, sehr unwahrscheinlich.

Link: Unser Test des 15" Apple MacBook Pro mit AMD Radeon R9 M370X

Auch wenn Apple zuletzt dafür kritisiert wurde, sich zu wenig um die Aktualität seines Mac-Portfolios zu kümmern, setzt das Unternehmen wohl große Hoffnungen auf die kommende MacBook Pro Generation. Die neuen Modelle sollen zum Verkaufsschlager werden, um unter anderem die sinkenden iPad-Absatzzahlen auszugleichen. Eines der besonderen neuen Features, das beim Erreichen dieses Ziels helfen könnte, ist die OLED-Touchscreen-Leiste oberhalb der Tastatur, die die bislang bei allen Mac-Tastaturen vorzufindenden Funktionstasten überflüssig macht. Gemäß den aktuellen Infos stellt dieses zusätzliche Touchscreen dem Nutzer je nach geöffneter Anwendung unterschiedliche Eingabemöglichkeiten bereit. Wird also beispielsweise iTunes verwendet, finden sich auf der Leiste Bedienelemente zur Mediensteuerung, bei geöffnetem Schreibprogramm werden hingegen Shortcuts für das Kopieren und Einfügen von Text angezeigt.

Zusätzlich zu dieser Innovation sowie einem kompakteren und flacheren Chassis soll es aber natürlich auch noch andere Hardware-Neuerungen geben. In dem Artikel ist von AMD Polaris GPUs die Rede, die Apple bei einigen MacBook Pro Konfigurationen verbauen wird. Gründe für die Entscheidung für besagte Grafikchips sollen deren hohe Energieeffizienz und besonders die geringe Dicke sein, die den Einsatz in den flachen Geräten überhaupt erst möglich machten. Als weitere bedeutende Neuerungen könnte sich außerdem ein vergrößertes, drucksensitives Trackpad sowie die Verwendung von USB Typ-C Technologie erweisen. Bezüglich der USB-Schnittstellen ist allerdings noch unklar, ob Apple auf den schnellen und besonders vielseitigen USB 3.1 (Gen 2) beziehungsweise Thunderbolt 3 Standard setzt. Es ist aber davon auszugehen; genauso wie es aktuell zwar nicht bestätigt, aber nichtsdestotrotz sehr wahrscheinlich ist, dass die neue MacBook Pro Generation von Intels Core-Prozessoren der 7. Generation alias Kaby Lake angetrieben werden wird.

Das letzte neue Feature, das Gurman in seinem Artikel verrät, ist ein ästhetisches. Wie zu erwarten war, soll Apple planen, die MacBook Pro Line-up in den Farbvarianten Grau, Gold und Silber anzubieten, also annähernd so wie es auch das 2016er MacBook oder aktuelle iPhones und iPads zu kaufen gibt. Ob all diese Farbvarianten allerdings bereits zur Markteinführung den Kunden zur Wahl stehen werden, scheint derzeit ungewiss.

Quelle: Bloomberg

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