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Apple verteilt je Public Beta 1 von iOS 11 und macOS High Sierra (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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Public Beta: Apple hat das zur Entwicklerkonferenz WWDC 2017 gemachte Versprechen eingehalten und Ende Juni auch Nicht-Entwicklern die ersten Testversionen seiner neuen Betriebssysteme bereitgestellt.

Apple hat in dieser Woche sowohl von iOS 11 als auch macOS 10.13 High Sierra die jeweils erste Public Beta für alle interessierten - und risikofreudigen - Besitzer eines kompatiblen iOS-Geräts beziehungsweise Macs zum Download freigegeben. Die iOS 11 Public Beta 1 ist bereits seit Beginn der Woche verfügbar, die Public Beta 1 von macOS High Sierra allerdings erst seit der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Von beiden zur WWDC 2017 Anfang Juni angekündigten Betriebssystemen will Apple im Herbst dieses Jahres die finale Fassung ausliefern.

Hinsichtlich der neuen Public Betas von Apple gilt ganz allgemein, dass sie jeweils zwar manch spannende Neuerung enthalten, Anwender sich aber dennoch sehr genau überlegen sollten, ob sie tatsächlich auf einem ihrer Geräte ein unfertiges Betriebssystem installieren wollen. Den bislang im Netz zu findenden Berichten nach lassen sich die Betas wohl überwiegend ohne gravierende Probleme verwenden, beide OS-Versionen weisen aber erwartungsgemäß noch zahlreiche Bugs, kleinere Ungereimtheiten und auch fehlende Optimierungen auf. Wer sich dennoch daran wagen möchte, als Tester zu agieren, der muss sich auf Apples Beta-Programm-Webseite registrieren und die dort zu findenden Anweisungen befolgen.

Die Installation der iOS 11 Public Beta 1 sollte vielleicht vorrangig von iPad-Nutzern in Erwägung gezogen werden. Für halbwegs moderne Apple-Tablets bringt iOS 11 nämlich eine Vielzahl von Interface-Anpassungen - inklusive eines brandneuen Docks und verbessertem Multitasking - mit. Für das iPhone hält iOS 11 zwar auch einiges bereit, diese Änderungen stechen allerdings weniger hervor, und außerdem verkürzt die Public Beta 1 die Akkulaufzeit der Smartphones von Apple lauten ersten Testern teils deutlich.

Mac-Nutzer blicken mit der Ankunft von macOS High Sierra in diesem Jahr zumindest visuell keinen bedeutenden Neuerungen entgegen, und auch in Sachen neuer Anwendungen oder Hilfsmittel hält sich Apple diesmal zurück. Dies hat allerdings einen strategischen Grund: Statt seinem Desktop-OS vorschnell weitere Gimmicks zu spendieren, fokussiert sich das Entwicklerteam in Cupertino vielmehr auf das Feintuning und den Einbau von ein paar wenigen, dafür aber bedeutenden Änderungen unter der Oberfläche.

Die vielleicht wichtigste Neuerung, die Apple somit dank macOS High Sierra auf aktuelle Macs bringt, ist das neue Dateisystem APFS. Dieses ist mittlerweile auf Millionen von modernen iOS-Geräten im Einsatz und wird in diesem Jahr nun auch auf dem Desktop das alte Dateisystem HFS+ ersetzen. Vorteile von AFS sind unter anderem die Unterstützung moderner Verschlüsselungstechnologien und direkt implementierte Optimierungen für schnelle SSDs.

Weitere dieser hintergründigen Anpassungen, die High Sierra enthält, sind die leistungsfähigere 3D-Grafik-Schnittstelle Metal 2, im System integrierte Unterstützung für externe GPUs und VR-Headsets sowie das neue Bild- beziehungsweise Video-Dateiformat HEIF respektive HEVC. Darüber hinaus in der nächsten macOS-Ausgabe enthalten sind eine neue Version des Browsers Safari, eine verbesserte Fotos-App sowie Verbesserungen für den virtuellen Assistenten Siri.

Quelle: Apple

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