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  3. Apple: Tim Cook überzeugt von Potenzial des chinesischen Marktes

Der Markt für mobile Geräte wird bis zum Jahr 2015 auf eine Milliarde Geräte anwachsen, ein Viertel dieser Verkäufe wird allein auf China und Brasilien fallen. Tim Cook erklärte die beiden Länder zu Apples zukünftigen Schlüsselmärkten. In den Industrieländern habe das Image des iPods die Mac-Verkäufe gehörig angekurbelt, in den Wachstumsmärkten habe das iPhone einen noch stärkeren Effekt gehabt.

In China ist die Anzahl verkaufter Macs von Jahr zu Jahr um 100 Prozent und damit um das Zehnfache des Marktes gestiegen. Tim Cook sieht kein Ende dieser Entwicklung und spricht von „explosivem Potential“ in diesen Märkten. Innerhalb weniger Jahre wuchs der Umsatz von Apple in China von ein paar 100 Millionen auf 13,1 Milliarden US-Dollar. Selbst diese Zahlen würden „nur an der Oberfläche kratzen“.

Einen Teil dieser Einnahmen wird Apple im Zuge einer Markenrechtsklage für das iPad in China vielleicht wieder abgeben müssen. Ein chinesisches Gericht stellte kürzlich klar, dass Apple nur die Namensrechte für das iPad in Taiwan erworben habe. Für das chinesische Festland sei die Firma Proview, die Mutterfirma des taiwanesischen Konzerns welcher die Rechte verkauft, immer noch der Rechteinhaber.

Auch das für März erwartete iPad 3 könnte dieser Prozess, in welchem Apple momentan in Berufung geht, vom chinesischen Markt fernhalten. Darüber hinaus drängt der mittlerweile insolvente Rechteinhaber Proview auf Schadensersatz für vergangene iPad Verkäufe in China.

Quelle: TechCrunch, PC

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