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  3. Apple: Sicherheitslücke bei MacBook-Akkus

Wie das US-Magazin Forbes berichtet, hat der Sicherheitsexperte Charlie Miller von Accuvant eine Sicherheitslücke bei der Kommunikation zwischen Apple MacBooks und deren Akkus entdeckt. So bestünde, laut Miller, nur ein schwacher Passwortschutz der Kommunikation. Seit Jahren verwende Apple nur zwei unterschiedliche Standardpasswörter.

Miller stieß bei der Analyse einer Firmware von 2009 auf die beiden Wörter, mit denen es möglich ist, die Firmware der Akkus vollständig zu verändern. Die Firmware verwendet der jeweilige Mikrocontroller der Akkus. Bei Tests stellte Miller fest, dass die beiden Passwörter auch noch in neueren Mikrocontrollern Verwendung finden.

Der größte Schaden, der Anwendern dadurch bisher drohe, seien unbrauchbare Akkus. Eine Akku-Explosion ließe sich nicht auslösen. Theoretisch sei es aber möglich, Code einzuschleusen, der den Computer befallen und selbst eine Neuinstallation des Betriebssystems überstehen könne. Dazu bedürfe es jedoch einer Lücke, die den Weg frei ins System machte. Diese gäbe es, laut Miller, bisher nicht. Das Experimentieren mit der Sicherheitslücke sei allerdings sehr hardwareintensiv. So habe Miller nur durch seine Tests sieben Akkus verloren.

Quelle: Forbes (engl.)

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