1. Startseite
  2. News
  3. Apple: Rechtsstreit um iPad-Marke in China [Update]

Apples Klagen gegen Proview wurden abgelehnt, über Umwege hat der Konzern sich die Rechte einer Tochterfirma von Proview nur für Taiwan sichern können. Das Gericht konstatierte, dass Proview in China formal keine Rechte an Apple verkauft hat.

Das Team um CEO Tim Cook hat sich bisher nicht zu dem Vorgang geäußert und kann noch Einspruch gegen das Urteil erheben. In einem anderen Verfahren soll Proview ein Verkaufsverbot für die iPads wegen Markenrechtsverletzungen einfordern. Apples iPad hält im chinesischen Tablet-Markt rund 74 Prozent Marktanteil.

Update 8.12.2011
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet heute, dass Apple für den Verkauf der Tablets unter dem Namen „iPad“ in China, dem größten Tablet und Smartphonemarkt weltweit, nun eine Schadensersatzsumme von 1,5 Milliarden Dollar begleichen soll. Zudem sind die Prozesskosten von Apple zu tragen und falls Apple seine iPads weiterhin unter diesem Namen in China verkaufen will müssen Verhandlungen mit dem finanziell angeschlagenen Markenrechtsinhaber Proview geführt werden.

Update 21.02.2012
Das angesprochene Verkaufsverbot für die iPads in China ist per Gerichtsbeschluss bestätigt worden und tritt in Kraft. Die Ausfuhr der iPads, welche in China produziert werden, ist noch möglich. Ein entprechender Antrag für einen Ausfuhrstopp wurde von Proview beim chinesischen Zoll beantragt.

Quelle: Shenzen, Reuters

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.